Rückspiegel Tag des Fahrrads

Velocipedes aus Böhmen

Eigentlich ist ja jeder Tag ein Tag des Fahrrads, zumindest wenn es nach Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer geht. Die „fahrradfreundlichste Persönlichkeit Deutschlands 2015“ ist ein fanatischer Zweirad-Anhänger. So geht es aber nicht nur Palmer, schließlich sind die Deutschen laut CONEBI, dem europäischen Verband der Fahrradindustrie, Europameister beim Fahrradkauf.

Zum Tag des Fahrrads, der in Europa seit 1998 jährlich am 3. Juni gefeiert wird, wollen wir im Folgenden die Evolution dieses Transport-Meilensteins aufzeigen, die eng mit der Erfolgsgeschichte von ŠKODA zusammenhängt. Denn die heutige Autoimportmarke Nr. 1 in Deutschland startete bereits 1895 mit einer Fahrradmanufaktur im böhmischen Mladá Boleslav.

Der damalige Buchhändler Václav Klement erwarb vom deutschen Hersteller Seidel & Naumann ein Velocipedes, wie Fahrräder damals noch genannt wurden. Er war mit der Qualität seines Zweirads aber nicht zufrieden und reichte Beschwerde ein. Der Fahrradhersteller reagiert auf die Reklamation des Buchhändlers mit den Worten: „Wenn Sie von uns eine Antwort haben wollen, dann verlangen wir Ihre Mitteilung in einer uns verständlichen Sprache.“

Verärgert nimmt Václav Klement daraufhin mit dem Fahrradmechaniker Václav Laurin Kontakt auf. In den beiden jungen Männern reift der Gedanke, es denen in Dresden mal zu zeigen. Fahrräder wollen sie künftig selbst herstellen! Die Firma, die sie im Jahr 1895 aus der Taufe heben, heißt Laurin & Klement. Ein Name steht für technisches, der andere für kaufmännisches Know-how. Das erste Fahrrad der Marke L&K trägt den Namen Slavia und zeugt von der Gesinnung seiner Hersteller und deren Ursprung. Die Angebotspalette der beiden Jungunternehmer wächst schnell. Zum klassischen Herrenrad gesellen sich Damen- und Kinderräder, ein Tandem sowie ein Dreirad, das die Last auf der lenkbaren Vorderachse trägt und so als leichtes Nutzfahrzeug taugt.

Fahrräder wollen sie künftig selbst herstellen!

Mit der Voiturette A rollte zehn Jahre später bereits das erste Automobil aus den Werkshallen der jungen Firma. 1925 fusionierte Laurin & Klement dann mit den ŠKODA Werken aus Pilsen. Und auch heute fühlt sich die Marke mit dem geflügelten Pfeil im Logo als ‚Motor des Radsports‘. Zum zwölften Mal ist ŠKODA Hauptsponsor der Tour de France. ŠKODA AUTO Deutschland pflegt zudem eine erfolgreiche Partnerschaft mit dem Bund Deutscher Radfahrer (BDR).

Als Namensgeber des ŠKODA Velodom in Köln, der ŠKODA Velotour in Frankfurt am Main, des ŠKODA Velorace Dresden sowie als Fahrzeugpartner des Garmin Velothon Berlin, der Vattenfall Cyclassics in Hamburg und des Sparkassen Münsterland Giro ist bei ŠKODA also fast jeder Tag ein Tag des Fahrrads.

Mehr Infos zum aktuellen Radsport-Engagement gibt es auf: www.skoda-radsport.de

Motor des Radsports

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