Rückspiegel ŠKODA Oldtimer: Von VOITURETTE A bis HISPANO SUIZA

In unserer Serie ‚ŠKODA Oldtimer‘ blicken wir zurück auf die Highlight-Modelle des tschechischen Traditionsunternehmens. Im ersten Teil unserer Serie dreht sich alles um die Gründerjahre.

ŠKODA steht für Automobilbau „since 1905“ und zählt damit zu den ältesten Fahrzeugherstellern der Welt. Bis heute steht das tschechische Traditionsunternehmen für hohe Innovationskultur und startet mit dem jüngsten Modell in ein neues Zeitalter: Die brandaktuelle Konzeptstudie VISION E ist das erste Elektroauto von ŠKODA. extratouch nimmt den Einstieg in die Mobilität der Zukunft zum Anlass für eine Rückschau auf die Klassiker der Marke. Teil 1: die Gründerjahre.

VOITURETTE A – Wie alles begann

Die Stadt Mladá Boleslav in Böhmen, Stammsitz der Marke ŠKODA, ist eine der Wiegen des Automobils. 1905 präsentierten hier Václav Laurin und Václav, die Gründerväter der Marke ŠKODA, ihr erstes Automobil: die VOITURETTE A. Mit dem Sieben-PS-Wagen startete die Erfolgsgeschichte des jungen Unternehmens Laurin & Klement (L&K).

Die VOITURETTE A besaß einen vor dem Motor angebrachten Kühler, eine geneigte Lenksäule und einen wassergekühlten Zweizylindermotor mit 1005 Kubikzentimeter Hubraum. Spitzengeschwindigkeit: 40 km/h. Mit Vollgas ins automobile Zeitalter!

L&K ŠKODA 110 – Übergang in eine neue Ära

Für den Übergang in eine neue Ära der Firmengeschichte steht der Typ 110. Das Oberklassemodell aus Mladá Boleslav wurde 1925 in Prag vorgestellt und trug als erstes Modell zwei Logos am Kühlergrill: L&K und ŠKODA. Die Holzräder entsprachen noch ganz der traditionellen Bauweise. Mit dem 110 schaffte es ŠKODA erstmals auf mehr als 1000 verkaufte Autos pro Baureihe. Die Folge: Das tschechische Unternehmen machte sich auch jenseits der Landesgrenze einen Namen und eröffnete nach dem Ersten Weltkrieg die ersten Auslandsvertretungen. In Deutschland gab es mit Berlin, Dresden, Breslau und Hamburg vier ŠKODA Niederlassungen. Die Marke war außerdem in Polen und Ungarn vertreten.



Eine neue Ära der Firmengeschichte

ŠKODA HISPANO SUIZA – echte Handarbeit

An der 1926 präsentierten neuen Luxuslimousine ŠKODA HISPANO SUIZA war alles Handarbeit. Bis 1929 wurden lediglich 100 Exemplare dieses Luxusliners gebaut. Jedes Fahrzeug war eine Einzelfertigung. Das erste gebaute Exemplar diente als Limousine für den damaligen Staatspräsidenten der Tschechoslowakei, Tomáš Garrigue Masaryk. Bei einem Verbrauch von bis zu 25 l/100 km schafften es Industrielle und Adlige aus der Tschechoslowakei im 2700 Kilogramm schweren HISPANO SUIZA auf 140 km/h. Für den Kauf legten sie je nach Ausstattung bis zu eine Viertelmillion Kronen hin – also umgerechnet rund 10.000 Euro. 

ŠKODA HISPANO SUIZA

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