Simply Clever ŠKODA KODIAQ im Funktions-Härtetest

Letzter Teil der Härteprüfungen: Sechs Wochen lang testen Roboter alle beweglichen Teile des KODIAQ Prototypen

In unserer Härtetest-Serie hat der KODIAQ bereits bei weltweiten Testfahrten, bei extremen Temperaturen und auf der Hydropuls-Anlage Bestwerte erzielt. Im letzten Teil widmen wir uns den wichtigen Funktionstests, die nicht irgendwelche Extreme, sondern den harten, pausenlosen Alltagseinsatz simulieren.

Tür auf, Tür zu. Tagein, tagaus, ohne Unterbrechung hat ein Roboter alle beweglichen Teile des KODIAQ so lange getestet, bis feststand, dass beispielsweise die Heckklappe nach Jahren genauso tadellos öffnet und schließt wie am Neuwagen, dass Türgriffe sich auch nach hunderttausendfacher Benutzung stabil und sicher anfühlen oder dass Türen ein Autoleben lang geschmeidig ins Schloss fallen.

"Sollte eine Komponente den ausgiebigen Funktionstests nicht standhalten, mussten die Ingenieure eine Lösung finden, und der Test startete von vorn“, erklärt Dr. Tomáš Kubr, Head of Functionality Development, Computations, Series Production Care bei ŠKODA das einfache Bewertungsschema.

Schwingt die Heckklappe nach jahrelanger Tortur problemlos hoch? Fahren die Seitenfenster sanft und geräuschlos herauf und herunter? Diese vermeintlich einfachsten Funktionen eines Autos werden vor dem Produktionsstart intensiv getestet. „Gut, dass es dafür Roboter gibt“, schmunzelt Jiří Dytrych, Projektleiter Gesamtfahrzeug, Produktlinie Kompakt bei ŠKODA. „Oder würden Sie eine Tür gerne 100.000 Mal öffnen und schließen?“

Natürlich nicht, denn niemand wäre dazu imstande, allein schon weil der Roboter diesen Job immer mit denselben Kräften ausübt. Handschuhfach, Handgriffe, Schlösser, alle beweglichen Teile benutzt er unermüdlich, ohne Feierabend und Wochenende – und vor allem immer mit derselben Kraft. Denn erst die standardisierte Testarbeit der Roboter macht die Ergebnisse vergleichbar und aussagekräftig.

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Um Zeit zu sparen, laufen diese Tests zeitgleich und nicht nacheinander. Das gleichzeitige Öffnen und Schließen von Türen, Motorhaube und Heckklappe wirkt, als würde ein großer weißer Vogel mit Flügeln und Schwanzfedern schlagen. Oder wie ein perfekt einstudiertes technisches Ballet nach einer eindrucksvollen Choreographie. „Obwohl all diese Tests gleichzeitig ablaufen, dauern sie sechs Wochen ohne Unterbrechung“, erklärt Petr Kraus, Head of Car Safety bei ŠKODA.

Haben die beweglichen Teile die Tests erfolgreich bestanden, geht es wieder in die Klimakammern, wo alles bei minus 40° C bis plus 80° C funktionieren muss – ohne Brüche, Klappern oder Quietschen. Nicht einmal feinste Haarrisse werden von den Testingenieuren akzeptiert.

Verläuft auch dieser Härtetest erfolgreich, werden das Gesamtfahrzeug und einzelne Komponenten auf elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) geprüft. Diese EMV-Tests gewinnen immer mehr an Bedeutung, da die Anzahl von Mikrochips in den Fahrzeugen immer größer wird und jede Störung ärgerliche Folgen haben kann.

Drei Monate vor dem Produktionsstart ist die Testphase abgeschlossen und es geht zu letzten Inspektionsfahrten. In getarnten Fahrzeugen machen sich die Entwicklungsexperten und der ŠKODA Vorstand ein Bild vom künftigen Serienmodell und besprechen letzte Optimierungsmöglichkeiten. Danach kann das Resultat jahrelanger Arbeit endlich in die Produktion gehen.

Produktionsstart

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