Lifestyle ŠKODA FELICIA Fun: cool, selten & gelb

Der FELICIA Fun ist ein echter Exot & bei Sammlern begehrt! Zwei der Ausnahmemodelle besitzt Philipp Sagitza

Gelb, cool und sehr selten: Der ŠKODA FELICIA Fun ist eines der speziellsten Sondermodelle des tschechischen Autoherstellers. Lediglich 4.016 Stück wurden zwischen 1997 und 2000 im Werk Vrchlabí gebaut. In Deutschland sind heute nur noch wenige Hundert  zugelassen. Neben seiner quietschgelben Lackierung, dem Frontbügel und der Lederausstattung fällt der sommerliche Pick-up besonders durch seinen „Schwiegermuttersitz“ auf. Klappt man die Kipptrennwand vom Innenraum auf die Ladefläche, entstehen zwei weitere Sitze unter freiem Himmel. Das Sondermodell auf Basis des ŠKODA FELICIA Pick-up wurde auf dem Genfer Automobilsalon 1996 als Studie vorgestellt, traf dann aber auf so viel positive Resonanz beim Publikum, dass im Mai 1997 kurzerhand die Serienproduktion startete. In Deutschland wurde der ŠKODA FELICIA Fun mit 13-Zoll-Alufelgen angeboten, angetrieben wurde er von einem 1,6-Liter-Benziner mit 66 kW (75 PS).

Bei der Farbe verzichtete ŠKODA auf jede vornehme Zurückhaltung: Der Fun wurde ausschließlich in der vom Pick-up bekannten knallgelben Lackierung angeboten. Die Anbauteile des Pick-ups aus Tschechien waren in Ockergelb abgesetzt: die große Frontstoßstange mit integriertem Rammbügel, Kotflügel- und Schwellerverbreiterungen, die Heckstoßstange und der große Bügel mit integrierter Bremsleuchte auf der Heckklappe.

Einer der glücklichen Besitzer eines ŠKODA FELICIA Fun schwärmt regelrecht von seinem „gelben Freund“. In der Reihe ‚Driven by Desire‘ beschreibt Jan Formanek seinen Fun so: „Ein Pick-up zum Anlocken schöner Mädchen.“

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Ein wesentlicher Flirtfaktor sind sicherlich die kleinen Froschkönige, die ŠKODA zusammen mit dem flotten Modellschriftzug auf die Karosserie klebte und die auch den Innenraum des ŠKODA FELICIA Fun zieren. Wer in dieses fröhliche Freizeitfahrzeug einsteigt, erblickt gleich ein paar Dutzend der charmanten Märchenfrösche auf den Mittelbahnen der Sitze – natürlich nicht in Froschgrün, sondern in DER Fun-Farbe. Wer jetzt glaubt, gelber geht’s nicht, der irrt. Die ledernen Seitenwangen der Sitze sind ebenso knallgelb ausgeführt wie die Türverkleidungen. Zusammen mit den gelben Anzeigen im Cockpit, dem gelben Lederlenkrad, Lederschalthebel und -schaltsack, sowie den gelb unterlegten Cockpitanzeigen ergab sich ein wahrhaft außergewöhnliches Interieur-Design. Ach ja: Als Originalteil war ein Blaupunkt-Radio vom Typ Sevilla RDM 168 verbaut – in Gelb.

Natürlich ist der ŠKODA FELICIA Fun kein Alltagsauto, sondern mittlerweile ein echtes Sammlerstück, das von seinen Besitzern liebevoll erhalten wird. Philipp Sagitza, Betreiber der Website www.FeliciaRS.de, hat sogar zwei FUN und weiß so ziemlich alles über das Auto.


Geht's noch gelber?

Wie haben Du und Dein FELICIA Fun zueinander gefunden?
Philipp Sagitza: „Die Liebe zum FUN ist schon aufgekommen, als er noch neu bei den Händlern stand. Zueinander gefunden haben wir aber erst, als es ihn gebraucht gab. Der zweite FUN hat eher zu mir gefunden. Die Vorbesitzerin kontaktierte mich über meine Homepage und ich habe zugeschlagen. Sie suchte gute Hände für ihr Schätzchen. Er ist im unverbastelten Zustand und hat nur knapp 50.000 Kilometer auf dem Tacho.“

Hast Du Dich sofort für ihn entschieden oder hast Du Bedenkzeit gebraucht?
Philipp Sagitza: „Neu kam der FUN für mich nicht infrage, da ich zu seiner Verkaufszeit noch keinen Führerschein machen durfte (lacht). Die letzten FUNs liefen 2001 vom Band, damals war ich 15 Jahre alt. Das Interesse ist 2007 nach meiner Ausbildung wieder entfacht, als ich einen FELICIA FUN in Köln im Gegenverkehr gesehen habe. Daraufhin fing ich an, nach einem Gebrauchten zu suchen und habe bei Hannover einen entdeckt. Der Wagen hat mich mittlerweile über 100.000 Kilometer begleitet und insgesamt schon circa 220.000 Kilometer auf der Uhr. Derzeit ist er abgemeldet und wird über den Winter wieder fit gemacht für mindestens genauso viele Kilometer. Bis dahin freue ich mich in den Sommermonaten am zweiten FUN.“


Der zweite FUN hat eher zu mir gefunden

Was gefällt Dir besonders gut an Deinem Fun?
Philipp Sagitza: „Dass mit wenigen Handgriffen fast ein Cabrio entsteht und dass man mit ihm so schön durch die Kurven räubern kann. Durch das Pick-up Fahrwerk ist der FUN straffer als seine Schwestern FELICIA und FELICIA Combi. Das macht zusätzlich Spaß.“

Welchen Stellenwert hat das Auto für Dich?
Philipp Sagitza: „Der ŠKODA kommt an erster Stelle nach allem was wirklich wichtig ist, wie Familie und Gesundheit.“

Welche Reaktion bekommst Du mit dem Auto typischerweise von Passanten?
Philipp Sagitza: „Meist lächelnde Gesichter. Man wird öfters darauf angesprochen, was das denn für ein Auto ist. Bei den Froschkönigen sind Passanten immer ganz überrascht, wenn ich erkläre, dass diese ab Werk am Auto kleben. Viele sehen die ausklappbaren Rücksitze auch erst, nachdem ich davon erzähle. Ein gelber Sympathieträger eben.“


Froschkönige & Passanten

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