Events ŠKODA Euro Trek 2016 - Teil 2

Mit dem Octavia Combi Scout im Land der Wölfe und Bären: Von Transsilvanien durch die Karpaten bis zum Donau-Delta am Schwarzen Meer

Nachdem der erste Tag des ŠKODA Euro Trek 2016 in "Maggie’s Ranch" gipfelte, finden wir uns am nächsten Morgen bald wieder in der rumänischen Wirklichkeit, exakt am 14 Kilometer langen Siriu-Stausee mit seiner 155 Meter hohen, komplett aus Stein errichteten Staumauer. Wie vertrauenerweckend solch ein Bauwerk ist, wird uns klar, als wir 20 Minuten später am Fluss Buzău ankommen. Um ihn zu überqueren, haben wir nur eine Wahl: Die Fahrt über eine Hängebrücke aus schmalsten hölzernen Planken, zwischen deren seitlichen stählernen Begrenzungsseilen gerade so viel Platz ist, dass unsere Autos bei eingeklappten Rückspiegeln hindurch passen. Von wegen "Augen zu und durch"! Stattdessen heißt es, das Feingefühl im Gasfuß zu aktivieren und beide Hände an das Lenkrad legen. Tatsächlich: Mit jedem Meter wird es entspannter und kurz vor dem anderen Ufer wagt man trotz der laut klappernden Bohlen sogar einen Blick in die weite Flusslandschaft da unten.

Zur Belohnung lassen wir die braven ŠKODA Octavia Combi Scout auf der Zielgeraden Richtung Tulcea die lange Leine und probieren aus, was die einzelnen Fahrmodi denn so hergeben. Neben der "Offroad"-Einstellung, die bereits ihre Qualitäten bewiesen hat, interessieren vor allem auch "Eco" und "Sport". Erstere ist für eher zurückhaltendes Fahren in Ordnung, während der "Sport"-Modus seinen Namen ernst nimmt und dem gut anderthalb Tonnen schweren Octavia Combi Scout spontan und zügig Beine macht. Dabei bleibt es wie auch Offroad dank des exzellenten Fahrwerks für die Passagiere so gemütlich und komfortabel wie vorher.

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Recht komfortabel überqueren wir auch die Donau. Hier wartet eine exklusiv für den ŠKODA Euro Trek 2016 gebuchte Fähre, auf deren Deck nur das Einparken ein wenig diffizil ist. Den Rest übernimmt Georgi Ramucanu, der Kapitän mit weißem, langem Bart irgendwo zwischen ZZ Top und Weihnachtsmann.

In Dunavatu de Jos endet unser Tagestrip ein wenig anders als erwartet, nämlich an einem abgelegenen Bootssteg. Wir werden aufgefordert, alles Gepäck im Auto zu lassen und in mehrere kleine, aber gut motorisierte Boote umzusteigen. Was folgt ist eine eindrucksvolle Tour durch einige Gewässer des riesigen Donaudeltas. Der Strom hat sich hier in drei Arme geteilt und nähert sich dem Schwarzen Meer. Was uns beim Dracula-Schloss noch eher das Fürchten gelehrt hätte, erhöht hier den Genuss des außergewöhnlichen Erlebnisses: Es herrscht Vollmond, während uns in der einbrechenden Dunkelheit zahlreiche Reiher und Pelikane begegnen. Obwohl es inzwischen stockdunkel ist, sind wir fast enttäuscht, als wir am Hotel ankommen.


Genuss des außergewöhnlichen Erlebnisses

Elf Stunden später wollen wir es kaum glauben, dass schon der letzte Tag des ŠKODA Euro Trek 2016 anbricht. Er führt uns auf weiteren knapp 150 Kilometern noch einmal vor Augen, was wir seit dem Start erlebt haben. Überaus freundliche Menschen winken uns oft zu. In den Dörfern gibt es einzelne sehr gepflegte Neubauten, aber auch jede Menge marode Behausungen, und überall, auch im kleinsten Nest oft prunkvoll renovierte Kirchen. Neben wenigen neuen und vielen oft abenteuerlich wirkenden alten Autos ist hier der Pferdewagen nach wie vor ein gängiges Transportmittel. Kleine Panjepferdchen ziehen die Holzkarren, auf die vom Heu über die Einkäufe bis zum Metallschrott alles geladen wird.

Der Schlusspunkt des ŠKODA Euro Trek 2016 führt uns noch einmal hunderte Jahre zurück in der Landesgeschichte. Von der Ruine der Festung Enisala, die hoch oben über einer früher wichtigen Wasserstraße thront, haben wir einen gigantischen Ausblick auf das Donaudelta. Wechselnde Herren haben mit genau diesem Blick von hier aus den Schiffsverkehr unter sich kontrolliert, nachdem Genueser Kaufleute die Burg im 14. Jahrhundert erbaut hatten.

Kurz vor dem Ziel haben wir noch ein Erlebnis aus längst vergangenen Ostblock-Zeiten. Eine 61 Jahre alte sowjetische MIG 21 im Landeanflug auf den Flughafen weist auch uns den Weg zum Ziel. Hier dürfen unsere ŠKODA Octavia Combi Scout für den Rückweg nach Sibiu auf zwei große Autotransporter rollen. Das haben sie sich redlich verdient, denn die 21 treuen Begleiter haben zusammen rund 20.000 Kilometer hinter sich gebracht. Bei dieser halben Weltumrundung lautet die Pannenstatistik: Gerade mal ein Reifenschaden!


20.000 Kilometer

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