Köpfe Der ŠKODA-Kilometermillionär: Und er fährt und fährt…

2013 gingen Peter Kirchhoff und sein FABIA in die ŠKODA Geschichte ein – gemeinsam legten sie 1.000.000 Kilometer zurück. Vier Jahre später fährt der FABIA noch immer ...

Eigentlich gehört er schon zum alten Eisen und hat sich den Ruhestand redlich verdient: der ŠKODA FABIA von Peter Kirchhoff, dem Kilometermillionär. Derzeit zeigt der Tacho 1.135.000 Kilometer an. „Erst am letzten Wochenende war ich mit dem FABIA in der Hamburger Hafencity. Das Auto läuft problemlos und ist optisch sowie technisch in einem sehr guten Zustand“, beschreibt Peter Kirchhoff den momentanen Gesundheitszustand des Fahrzeugs.

Da macht es auch nichts, dass nach der Rekordfahrt die ein oder andere Reparatur am FABIA anstand. So musste kurz nach dem millionsten Kilometer die Kraftstoffpumpe ausgetauscht werden. Grund: ein Haarriss darin. „Der Diesel-Nebel ließ das Gummi eines Schlauchstücks unterhalb der Pumpe porös werden. Der Schaden war allerdings nicht gravierend und wirkte sich auch nicht auf den Kraftstoffverbrauch aus. Für mich ist das einfach eine Verschleißerscheinung. Aber ich hatte meine Werkstatt mit meinem Ehrgeiz angesteckt: die 1.000.000 Kilometer sollte der FABIA im Originalzustand schaffen. Daher wurde über eine Strecke von 400.000 Kilometer immer nach 100.000 Kilometern das Schlauchstück ersetzt“, erinnert sich Kirchhoff. Vor einem Jahr musste dann auch das Bordsteuergerät ausgetauscht werden. „Aber sonst“, so Kirchhoff, „kommt der FABIA noch so daher, wie ich ihn am 3. Juli 2000 gekauft habe.“

Die Gründe für die Langlebigkeit des FABIA

Dass der ŠKODA auch nach siebzehn Jahren noch läuft, und läuft, und läuft, ist keine Selbstverständlichkeit. Ein Grund für die Langlebigkeit des FABIA: das vorausschauende und materialschonende Fahren. Springt eine Ampel auf Gelb um oder fährt er von der Autobahn ab, geht Kirchhoff frühzeitig vom Gas und reduziert so die Geschwindigkeit – er lässt das Fahrzeug quasi ausrollen. So werden die Bremsen geschont. „Sie mussten nur alle 300.000 Kilometer gewechselt werden. Das ist enorm“, so Kirchhoff. Zudem verzichtet Kirchhoff auf aufwendige und Sprit raubende Überholmanöver. „Ich ziehe eine gleichmäßige Fahrweise vor“, erklärt Kirchhoff seine Strategie. Und verweist darauf, dass ein sportlicher Fahrstil zwar aufregend sei, aber eben auch das Material an seine Grenzen bringe – ganz zu schweigen vom hohen Spritverbrauch.

Dies war allerdings nicht immer so. Im Sommer 2003 wurde Peter Kirchhoff geblitzt. Statt erlaubten 80 Stundenkilometern fuhr er satte 169. Die Folge: 1.000 Euro Strafe, ein einmonatiges Fahrverbot und die Auflage, bis 2008 die zulässige Höchstgeschwindigkeit um nicht mehr als zehn Stundenkilometer zu überschreiten. Peter Kirchhoff hielt sich an diese Vorgaben – und der Wunsch, Sprit zu sparen, war geboren.



Die Bremsen mussten nur alle 300.000 Kilometer gewechselt werden

Die Rekordjagd geht weiter

Sein Ehrgeiz sorgte für den Rest: Die 750.000 Kilometer machte Kirchhoff am Stilfser Joch voll, die 800.000 Kilometer in Rom und die 950.000 Kilometer in London. Für den millionsten Kilometer hatte er sich etwas Besonderes ausgedacht. Begleitet von zahlreichen Fans fuhr er nach Mladá Boleslav und vollzog eine Punktlandung: am 3. Juli 2013 – quasi am Geburtstag seines FABIA – zeigte der Tacho die magische Kilometerzahl an.

Ein Ziel hat Kirchhoff aber noch mit seinem FABIA: „Ich will die 1.234.567 Kilometer voll machen“, erzählt Kirchhoff. Ein Zwischenziel zum Erreichen dieses letzten Rekordes steht bereits: Für Juli dieses Jahres ist erneut eine Reise nach Tschechien zu ŠKODA geplant. Siebzehn Jahre hat der ŠKODA FABIA nun schon auf dem Blechdach. Zum alten Eisen gehört er damit aber noch lange nicht. Denn Peter Kirchhoff nutzt das Rekordfahrzeug noch für die ein oder andere Fahrt ins Büro. Sein großes Ziel: Die 1.234.567 Kilometer.



Ich will die 1.234.567 Kilometer voll machen

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