Köpfe Auf Spritztour mit Samuel Finzi

ŠKODA Superb Testfahrt in Florenz

Vor malerischer Kulisse der toskanischen Metropole Florenz begleiteten wir Schauspieler Samuel Finzi auf seiner Spritztour mit dem ŠKODA Superb. Der vielfach ausgezeichnete Bühnendarsteller, bekannt aus den Til-Schweiger-Filmen "Kokowääh" und "Honig im Kopf" sowie als als Polizeipsychologe in der ZDF-Krimiserie "Flemming" und Gerichtsmediziner des Kieler "Tatort", testete das neue Flaggschiff der Traditionsmarke und er war schlichtweg begeistert. Im Interview mit extratouch erzählte der 50-Jährige von seiner Sicht auf die wesentlichen Dinge im Leben: Glück, Familie, Geld, Kunst und Autos:

Herr Finzi, Sie cruisen hier durch die Toskana. Welcher Typ Autofahrer sind Sie?
Ein schneller (lacht). Ich habe den einen oder anderen Punkt in Flensburg. Obwohl ich ein zügiger Autofahrer bin, fahre ich sehr vorsichtig. Ich würde meinen Fahrstil als dynamisch beschreiben.

Fahren Sie anders, wenn Ihre Kinder mit an Bord sind?
Auf jeden Fall. Da bin ich aufmerksamer. Ich würde es so erklären: Fahren ist zum einen eine Frage des Könnens. Der Körper und der Wagen müssen eins werden. Man darf beim Fahren nicht mehr Nachdenken müssen, weil die Reflexe alles regeln. Zum anderen geht es darum, das Verhalten der anderen Fahrer beurteilen zu können. Man muss die gesamte Situation erfassen können und sich dieser anpassen. Verkehrsregeln helfen da nicht immer.

Gehen Sie sehr pfleglich mit Ihrem Wagen um?
Ich mag schöne Autos. Ich weiß jedoch auch, dass Autos Gebrauchsgegenstände sind. Man sollte respektvoll mit Dingen umgehen – sich jedoch gleichzeitig nicht von ihnen versklaven lassen. Ich stehe nicht am Sonntag draußen und poliere mit einem Tuch den Wagen, damit er schön glänzt.

Und wenn Ihre Frau eine Beule ins Auto fährt?

Das kann passieren. Es ärgert mich jedoch nicht so sehr, dass ich alles stehen und liegen lasse und sofort in die Werkstatt renne. Bei uns bleibt die Beule so lange drin, bis wir denken, sie muss jetzt unbedingt repariert werden.

Unternehmen Sie gerne längere Reisen mit dem Auto?
Ja, sehr gerne sogar. Ich kann 15 Stunden am Stück hinterm Steuer sitzen – und es macht mir nichts aus. Ein paar kleine Päuschen sollte man vernünftigerweise allerdings einlegen.

Wohin fahren Sie dann?
Ich fahre beispielsweise an meine Drehorte, auch wenn sie weiter entfernt sind, oder in den Familienurlaub. Ich mag es, allein im Auto zu sitzen und laut meine Lieblingsmusik zu hören. Dabei schalte ich vom Alltag ab.

Ich kann 15 Stunden am Stück hinterm Steuer sitzen.

Welche Verbindung haben Sie persönlich zur Toskana?
Ich komme ja aus Bulgarien. Florenz war eine der ersten Städte im Westen, die ich in meinem Leben besucht habe. Damals war ich 15 Jahre alt und bin mit meinen Eltern mit dem Auto über Italien nach Frankreich und schließlich nach Deutschland gefahren. Unsere erste Station war Venedig. Von dort fuhren wir weiter nach Florenz. Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich zum ersten Mal vor der David-Statue vor den Uffizien stand. Ich war sprachlos und beeindruckt von der Schönheit dieses Kunstwerks.

Waren Sie danach noch öfter in Florenz?
Ja, immer wieder. Diese erste Begegnung war jedoch die, die mich emotional am meisten gepackt hat. Damals habe ich erst verstanden, welche Wirkung Kunst auf einen Menschen haben kann.

Empfinden Sie Italien als eine Art Sehnsuchtsland?
Ich mag das Land sehr gerne – die Landschaft, das Essen, die Menschen. Ich liebe beispielsweise Apulien. Aber Italien ist dennoch kein Sehnsuchtsland für mich. Es war noch nie mein Traum, hier zu leben.

Florenz war eine der ersten Städte im Westen, die ich besucht habe.

Gibt es einen Ort, an dem Sie gerne leben würden – oder sind Sie zufrieden in Berlin?
Ich fühle mich sehr wohl in Berlin. Ich finde jedoch nicht, dass Berlin die schönste Stadt der Welt ist. Im Gegenteil: Es gibt vieles, das mich dort stört. Aber ich bin nun einmal seit 25 Jahren dort verankert. Berlin ist inzwischen meine Heimat. 

Wie schwer fällt es Ihnen, einen Job auszuschlagen? Es könnte ja plötzlich mal kein Angebot mehr kommen.
Es ist ein Balance-Akt. Je älter ich werde, umso mehr komme ich zu dem Schluss, dass Arbeit nicht alles ist. Es wird immer irgendetwas zu arbeiten geben. Das, was ich jetzt bei meinen Kindern verpasse, kommt jedoch nicht wieder. Man muss Prioritäten setzen. Dann ist es eben so, dass man eine Zeit lang etwas weniger Geld zur Verfügung hat – dafür hatte man im Gegenzug viele schöne Momente mit der Familie.

Wie wichtig ist Ihnen Geld?

Es ist schön, es zu haben und ein gutes Leben führen zu können. Es nimmt einem den Druck. Aber Geld ist nicht das Wichtigste. Wir leben nicht im Luxus. Statussymbole sind mir nicht wichtig.

Also sind Sie ein glücklicher Mensch?
Ich bin wie jeder andere Mensch auch: mal glücklich, mal nicht. Ich scheue mich davor, immer zufrieden zu sein. Man verblödet tatsächlich, wenn man zu lange zufrieden ist. Es verleitet zu Faulheit. Wobei ich zugeben muss, dass auch aus Faulheit großartige Dinge entstehen können.

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