Aktiv APRC Vizemeister & FIA Pacific Cup Sieger

Abenteuer APRC: 'Frequent Traveller' Kreim reist im ŠKODA Auftrag insgesamt drei Mal rund um die Welt

Zum großen Finale seiner Welttournee 2016 war 'Frequent Traveller' Fabian Kreim noch dort, wo der Pfeffer wächst – und der Kaffee. In Chikmagalur, etwa 250 Kilometer von der Millionenmetropole Bangalore entfernt, beendete der ŠKODA AUTO Deutschland Pilot den letzten Rallye-Tag beim Saisonfinale in Indien mit drei überragenden Bestzeiten. Bei der Siegerehrung konnten sich der deutsche Rallye-Meister Kreim und sein Co-Pilot Frank Christian dann als Lohn für fünf Podestplätze in sechs Saisonrennen über den Vizemeistertitel in der FIA Asien-Pazifik-Rallye-Meisterschaft (APRC) freuen – und den Triumph im FIA Pacific Cup.

"Die Prüfungen am Schlusstag waren super – ich glaube, man hat gesehen, dass ich viel Spaß im Auto hatte. Es war ein gelungener Abschluss meiner Premierensaison in der APRC", kommentierte Kreim danach. Vor Beginn des Saisonfinals hatte der 23-Jährige noch gehofft, dass er seinem Beifahrer Frank Christian zu dessen 32. Geburtstag am 1. Dezember den Beifahrertitel der APRC schenken könnte. Dazu wäre der erste Saisonsieg in der APRC nötig gewesen, doch dieser Traum zerschlug sich schon in der vierten Wertungsprüfung der Rallye Indien. "Ich habe zu spät gebremst, bin über eine Kuppe geschossen und mit einem Stein kollidiert. Aber so ist halt der Rallye-Sport", schilderte Kreim. Die rechte Radaufhängung an seinem ŠKODA FABIA R5 war lädiert, ein Weiterfahren unmöglich. Nach der Reparatur seines Dienstwagens gab es mit den Bestzeiten am Finaltag immerhin ein kleines Happyend.

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Ein (nachträgliches) Geburtstagsgeschenk erhielt aber nur Gaurav Gill, der am 2. Dezember 35 Jahre alt wurde. Kreims indischer Teamkollege in der ŠKODA MRF Mannschaft feierte vor zehntausenden begeisterten Fans einen umjubelten Heimsieg und konnte sich mit der perfekten Bilanz von sechs Siegen in sechs Läufen als neuer Fahrer-Champion der APRC feiern lassen. Es war der zweite Titel des indischen Rallye-Volkshelden Gill in der APRC nach 2013. Damals hatte er das Championat vor dem ŠKODA Werkspiloten Esapekka Lappi gewonnen. Der 'fliegende Finne' wurde vor ein paar Tagen Champion in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2) und steht vor dem Sprung in die Königsklasse WRC. Ein kleiner Fingerzeig darauf, wie viel die Erfahrungen in der APRC auch für die weitere Karriere von Fabian Kreim wert sein könnten.


Ein gelungener Abschluss meiner Premierensaison in der APRC.

"Ich habe hier auf unterschiedlichsten Pisten unschätzbare Erfahrungen auf Schotter gesammelt und dabei bei meinen ersten Erfahrungen auf diesem Belag Lehrgeld wie in Indien gezahlt. Es war ein grandioses Jahr 2016", bilanzierte Kreim. Er ist im Auftrag von ŠKODA dabei mehr als drei Mal rund um die Welt gereist. Über 130.000 Flugkilometer sind es wohl, die 'Frequent Traveller' Fabian Kreim in diesem Jahr absolvieren durfte. Parallel zu seinen acht Starts in der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) standen erstmals sechs Einsätze in der APRC auf dem Plan. Dabei besuchte der ŠKODA Werkspilot Neuseeland, Australien, China, Japan, Malaysia und zuletzt Indien.


Drei Mal rund um die Welt gereist.

"Als ich zum ersten Mal von den Plänen gehört habe, in der Asien-Pazifik-Rallye-Meisterschaft zu fahren, ist mir die Kinnlade runtergefallen", sagt Kreim. Und das nicht wegen der exotischen Traumreiseziele, die er erstmals in seinem Leben gesehen hat. "Ich war noch in keinem dieser Länder, aber für Orte, Leute oder Sightseeing hatten wir gar keine Zeit. Das waren meine ersten richtigen Rallyes auf Schotter. Der Fahrstil ist komplett unterschiedlich. Auf Asphalt heißt es immer: Nicht quer durch die Kurven fahren! Auf Schotter brauchst du hingegen einen gewissen Driftwinkel, um erfolgreich zu sein. Diese Veränderung musste ich erst mal im Kopf umsetzen", so Kreim.

Das ist ihm im Team von ŠKODA MRF gelungen. Egal ob auf schlammiger roter Erde an der verregneten Sunshine Coast in Australien, bei 40 Grad am Rande der Wüste Gobi in China oder nach einem Taifun in Japan – Kreim konnte unter all den für ihn fremden Bedingungen überzeugen. Vier zweite, ein dritter und ein fünfter Platz standen am Ende zu Buche. Die Welttournee hat dem deutschen Rallye-Meister Lust auf mehr gemacht: "Mein großer Traum bleibt, eines Tages Weltmeister zu werden."


Frequent Traveller

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