Köpfe 4 Räder - 10 Fragen: Johann von Bülow

Der Schauspieler spricht ganz offen über sein erstes Auto-Malheur, seinen Fahrstil und die Großstadt

Eisern angespart und später selbst geschrottet – Schauspieler Johann von Bülow ("Im Labyrinth des Schweigens" / "Mord mit Aussicht") erinnert sich an seine stolzen Autoanfänge. Wofür er heute schwärmt und was der 43-jährige Wahlberliner vermisst, erzählt er extratouch im Interview.

Wann hast du dein erstes Auto bekommen?
Da war ich immerhin schon 25 Jahre alt. Erst, als ich meine erste Serie gedreht habe, hatte ich genug Geld auf der Seite, um mir mein erstes eigenes Auto zu kaufen. Ich war so stolz, das Geld selbst verdient zu haben – nicht wie manche meiner Freunde, die von Papi zum 18. Geburtstag ein Auto hingestellt bekamen. Natürlich war der Wagen gebraucht. Ich war so glücklich, allerdings nicht lange.

Und warum nicht lange?
Der Wagen hatte schon bald nach dem Kauf einen Getriebeschaden, der fast so viel kosten sollte wie der Wagen selbst. Meinem freundlichen Händler war das dann so peinlich, dass er tatsächlich, ich glaube es waren die halben Reparaturkosten, übernommen hat. War also noch mal gut gegangen.
Aber nur ein Jahr später habe ich ihn dann selbst geschrottet, als ich, wie damals so oft, zu spät ins Theater losgefahren bin und dann vor lauter Hetze die Vorfahrt beim Abbiegen missachtet hatte. Das war’s dann endgültig mit dem ersten Traumauto. Hartes Lehrgeld für einen Autoanfänger. Zum Glück nur Blechschaden. Danach ging es dann ein paar Monate zunächst zu Fuß weiter.

Welches Auto fährst du jetzt?
Ich fahre einen ŠKODA Superb Combi und mag das Auto sehr: Das ist ein sicheres Auto mit viel Platz und trotzdem elegant. Es gibt Situationen, da bremst er ganz eigenständig, fast wie von Geisterhand. Der Superb kann sogar alleine einparken, nur Gas geben und bremsen muss ich noch. Wenn ich das manchmal Mitfahrern vorführe, staunen die nicht schlecht über das Lenkrad, das sich von ganz alleine dreht.

Worauf legst du ganz besonders wert beim Auto?
Sicherheit und gutes Design sind mir wichtig. Der neue Superb Combi von ŠKODA hat beides. Und man bekommt wenig Außengeräusche mit. Dieses schwebende Reisen ist schon toll. Vor allem, wenn ich an das Gefühl der 80er-Jahre-Autos denke, in denen ich meine Fahrstunden hatte...

Sportlich vorausschauend

Wie beschreibst du deinen Fahrstil?
Sportlich vorausschauend (lacht). Ich fahre schon sehr gerne schnell, aber nur, wenn es auch angemessen ist. Aus dem Alter, mir oder anderen beim Autofahren etwas beweisen zu müssen, bin ich raus. Und vorausschauend ist mein Auto ja inzwischen von alleine. Nur Text für meine Rollen abfragen kann es mich noch nicht. Schade eigentlich.

Und wie beschreibt deine Frau deinen Fahrstil?
Mehr sportlich als vorausschauend (lacht). Ich muss allerdings meiner Frau das Kompliment machen, dass sie sich so gut wie nie einmischt, wenn ich fahre. Ich bin leider selbst kein so besonders guter Beifahrer. Es fällt mir manchmal schwer, nicht selber „mit zu fahren“. Da gibt's also noch Optimierungsmöglichkeiten...

Das wäre eine klassische Vorlage für eine Loriot-Szene, mit dem Johann von Bülow entfernt verwandt ist, aber in welchem Grad, wisse keiner so genau, dazu müsse man zu tief in den Stammbaum eintauchen. Das wäre auch nicht so wichtig, denn in Deutschland soll es rund 700 von Bülows geben. Und wie steht es mit der Ordnung eines von Bülows?

Kein so besonders guter Beifahrer

Wie ordentlich bist du mit deinem Auto?
Ich hab's schon gerne, wenn der Wagen sauber und aufgeräumt ist. Aber seit wir einen Hund haben, muss ich einige Abstriche machen. Und wenn wir auch noch mit der ganzen Familie und dem Boot hintendran sowie Surfkram auf dem Dach aus den Ferien kommen, sieht das Auto eben entsprechend aus: Ungefähr so, als hätten wir eine Weltreise gemacht. Hat aber auch was, noch mit jedem Sandkorn etwas Urlaub dabei zu haben. Aber ich werde immer entspannter, was das Auto angeht. Als Statussymbol war es mir sowieso nie wichtig. Und inzwischen hat sogar einer meiner besten Freunde, der bisher gerne über ŠKODA gelächelt hat, zugegeben, dass der neue Superb ziemlich gut aussieht. Dass er sich gut fährt, hat er auch früher schon zugegeben, wenn ich ihn mal ans Steuer gelassen habe.

Welches war deine längste Urlaubsreise mit dem Auto?

In manchen Sommern waren das, wenn es die Arbeit zugelassen hat, durchaus vier Wochen. Da wurde kurz entschlossen alles ins Auto gepackt, was hineinpasste, und dann ging es ab in den Süden.

Ab in den Süden

Heute weniger? Woran liegt das?
Wenn es geht, fahren wir immer noch vier Wochen im Sommer nach Italien. Aber manchmal muss ich eben genau im geplanten Sommerurlaub drehen, weil ein Film, den ich machen möchte, genau in der Zeit entsteht. Dann muss ich eben öfters hin und her fliegen oder bin nur kurz dabei. Deshalb fahren wir auch immer mit Freunden gemeinsam in die Ferien, da sind viele Film- und Theaterleute dabei, die kennen das von sich selbst.

Der gebürtige Münchner lebt mit seiner Familie in Berlin. Von der Großstadt ging es in die Metropole, direkt an den Prenzlauer Berg. Macht das einen Unterschied? Für die Autoreisen offenbar schon.
 
Wohin würdest du gerne jetzt sofort mit dem Auto fahren?
Im Zweifel würde ich immer gerne einfach nach Süden fahren, so wie früher in München, wenn wir manchmal morgens um 3 Uhr spontan beschlossen haben, an den Gardasee zum Frühstücken zu fahren. Von Berlin leider ein bisschen weit... Das vermisse ich in der Metropole. Berlin ist zu weit von Italien oder den Bergen und zu weit von der Küste, dafür aber mittendrin. Berlin hat eben andere Vorteile.

Zum Frühstücken an den Gardasee

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Fotos: Benjamin Tafel

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