Rückspiegel 25 Jahre ŠKODA & Volkswagen

Eine starke Partnerschaft - vom Favorit zum Superb

Es ist eine der erfolgreichsten Fusionen der Automobilgeschichte und zugleich ein Meilenstein der deutsch-tschechischen Zusammenarbeit. Seit einem Vierteljahrhundert ist ŠKODA nun schon Teil des Volkswagen Konzerns und blickt auf eine äußerst erfolgreiche Kooperation zurück.

Zu diesem Anlass luden der ŠKODA Vorstandsvorsitzende Bernhard Maier, der Volkswagen Konzernchef Matthias Müller und der tschechische Ministerpräsident Bohuslav Sobotka rund 500 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu einem Festakt in das ŠKODA Museum in Mladá Boleslav.

Sie schauten zurück auf eine beispielhafte Erfolgsgeschichte: 1991 war die tschechische Traditionsmarke noch ein regionaler Marktführer. Heute ist ŠKODA ein Global-Player, der in über 100 Märkten weltweit seine Verkaufszahlen versechsfacht hat. Mehr als eine Million Fahrzeuge werden an 14 Standorten auf zwei Kontinenten jährlich gefertigt. Die breiteste Modellpalette der Unternehmensgeschichte wird im Jubiläumsjahr mit einer SUV-Offensive noch weiter ausgebaut.

Am 16. April 1991 wurde die ,ŠKODA, automobilová akciová společnost‘ offiziell zu einem Teil des Volkswagen Konzerns, schon damals der größte Automobilproduzent Europas. Für eine Einlage von 620 Millionen DM erwarb Volkswagen 31 Prozent der ŠKODA Aktien und stockte seinen Anteil bis zum Jahr 2000 auf 100 Prozent auf. Volkswagen investierte in die Forschung, Entwicklung neuer Modelle und in Produktionskapazitäten und stärkte die Kerneigenschaften des Unternehmens aus Mladá Boleslav: überdurchschnittliches Raumangebot, hohe Funktionalität und zukunftsweisende Technik.

Deutschlands erfolgreichste Importmarke

Die damalige Modellpalette von ŠKODA mit einem Produktionsvolumen von 200.000 Fahrzeugen pro Jahr, bestand aus lediglich zwei Reihen: dem Heckmotormodell 105 / 120 und dem 1987 vorgestellten Kompaktwagen Favorit. Heute bietet ŠKODA vom Kleinwagen Citigo bis zum Flaggschiff Superb insgesamt über 40 Modellvarianten an und belegt in Deutschland damit seit mittlerweile sieben Jahren die Spitzenposition als erfolgreichste Importmarke.

"Heute ist ŠKODA Tschechiens Exportmotor – und eine der dynamischsten Automobilmarken der Welt", sagt der Vorstandsvorsitzende des Volkswagen Konzerns Matthias Müller beim Festakt im Laurin & Klement Forum des ŠKODA Museums.

Die global erfolgreiche Automobilmarke hat seit 121 Jahren ihren Firmensitz im böhmischen Mladá Boleslav, eine halbe Autostunde nördlich von Prag. Dort legten die Pioniere der europäischen Automobilindustrie Václav Laurin und Václav Klement den Grundstein für ŠKODA. Ihr Zeitgenosse Ferdinand Porsche wurde übrigens in Vratislavice, unweit von Mladá Boleslav geboren.


25 Jahre ŠKODA & Volkswagen

Zum Jubiläum stellen wir hier jede Woche ein ŠKODA Modell vor, das nach der Fusion mit Volkswagen eine neue Ära einleutete.

ŠKODA Felicia (1994 - 2001)

Die Tinte unter dem gemeinsamen Vertrag von ŠKODA und Volkswagen war gerade trocken, da begann schon die Arbeit für ein neues ŠKODA Modell. Drei Jahre später, am 17. Oktober 1994 um 10:20 Uhr, lief es vom Band. Der Name: Felicia. Der erste ŠKODA nach dem Einstieg des Volkswagen Konzerns. Vor mehr als 20 Jahren begann damit für den Automobilbauer in Mladá Boleslav eine neue Ära. Bis zum Jahr 2001 produzierten die Autobauer in den Werken Mladá Boleslav, Vrchlabí und Kvasiny rund 1,4 Millionen Felicia Fahrzeuge; als Kurzheck, Combi, Pick-up, Vanplus und Fun. Ausgereifte Technik, viel Platz, gute Verarbeitungsqualität und ein modernes Design zeichneten das neue ŠKODA Modell aus.


ŠKODA Felicia

ŠKODA Octavia (ab 1996)

Am 4. April 1996 stellte ŠKODA erstmals die Octavia Limousine mit der eleganten und praktischen Liftback-Karosserie internationalen Medienvertretern vor. Zwei Jahre später folgte der Octavia Combi. Die erste gemeinsame Neuentwicklung von ŠKODA und Volkswagen wurde zu einer der erfolgreichsten Modellreihen der Automobilwelt. 2004 erschien die zweite und 2013 die dritte Generation des Octavia. Der weltweite Bestseller wurde in zwei Jahrzehnten fünf Millionen Mal verkauft und trägt damit maßgeblich zur erfolgreichen Entwicklung der Marke ŠKODA bei. Das Kompaktmodell ist bis heute das bestverkaufte Modell des tschechischen Traditionsunternehmens und erfreut sich auch als RS und Scout großer Beliebtheit.


ŠKODA Octavia

ŠKODA Fabia (ab 1999)

Zur Millenniumswende war die Zeit reif für eine Erweiterung der ŠKODA Modellpalette. Der Felicia war soeben noch einmal optisch und technisch überarbeitet worden. Der Octavia Combi mauserte sich zum Bestseller. Doch nach intensiver Kundenwunsch-Analyse war klar: Eine Lücke im Modellangebot sollte ŠKODA noch schließen. Auf der IAA 1999 wurde der pfiffige Kompakte dann erstmals vorgestellt. Sein Name: Fabia. Als dritter Spross der ŠKODA Familie fuhr der Fabia im Ranking der beliebtesten Kleinwagen vom Start weg ganz nach vorne und erhielt als erster ŠKODA das Goldene Lenkrad. Ein Jahr nach seiner Premiere rollte im September 2000 der 100.000ste Fabia vom Band.


ŠKODA Fabia

ŠKODA Superb (ab 2001)

Bereits in den Jahren 1934 bis 1949 rollte ein ŠKODA Modell mit dem Namen Superb vom Band. Der Name ist passenderweise vom lateinischen Wort "superbus" abgeleitet und bedeutet schön, herausragend und prächtig. Seit 2001 setzt der ŠKODA Superb der "Neuzeit" neue Maßstäbe in der oberen automobilen Mittelklasse und steht als Flaggschiff der Marke für Spitzenqualität aus Tschechien. 2008 erschien die zweite Modellgeneration, 2009 gab es den Superb erstmals auch als Kombi und 2015 revolutionierte der Superb in der dritten Generation die Formensprache von ŠKODA und gilt dank überdurchschnittlichem Komfort- und Raumangebot als bester ŠKODA aller Zeiten. Vom Spitzenmodell des tschechischen Autoherstellers wurde 2015 die Marke von 750.000 produzierten Fahrzeugen überschritten.


ŠKODA Superb

ŠKODA Yeti (ab 2009)

Vor sieben Jahren feierte ŠKODA mit dem Yeti seine Premiere im SUV-Segment. Der Kompakt-SUV wurde beim Genfer Auto-Salon vorgestellt und überzeugt mit seinem kraftvollen Auftritt und den hohen Sicherheitsstandards. Er wurde schnell zu einem der erfolgreichsten Fahrzeuge seiner Klasse. 2013 folgte die komplette Überarbeitung mit zwei Varianten für City und Outdoor, neuem Design und funktionalen Details wie der ersten Rückfahrkamera bei einem ŠKODA Modell. Der Yeti Monte Carlo kam als sportlich gestylte Version 2014 auf den Markt. Ende 2015 lief im Werk Kvasiny der 500.000ste Yeti vom Band.


ŠKODA Yeti

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