Köpfe Zu Besuch beim ŠKODA Color & Trim Design Team

Die Experten vom ŠKODA Color & Trim Design Team sind echte Trendsetter. Sie zeichnen für Design, Materialauswahl und Farben künftiger Modelle der Marke verantwortlich.

Erfolgreiches Autodesign lebt von perfekten Proportionen und emotionalen Formen. Aber ein Fahrzeug zieht Passagiere und Betrachter erst dann vollends in seinen Bann, wenn es über das gewisse Extra verfügt. Jenen ganz speziellen ,Touch‘, der aus dem perfekten Zusammenspiel von Formen, Farben und Materialien resultiert. Diese Kunst der automobilen Verführung beherrschen nur wenige Spezialisten. Bei ŠKODA zeichnen die Experten vom ŠKODA Color & Trim Design Team dafür verantwortlich.

Auf Tuchfühlung mit der Natur: Bambus, Wolle, Leinen & Co.

„Der Alltag dient uns als wichtige Inspirationsquelle“, erklärt Andrea Jensen, bei ŠKODA als Koordinatorin für die Auswahl von Farben und Stoffen verantwortlich. „Wir beobachten sehr genau, wie sich die Menschen kleiden, lesen Fachmagazine und Websites und besuchen international angesagte Modeshows sowie Messen. Das Design, das wir entwickeln, muss natürlich auch zur DNA von ŠKODA passen. In unserem Team gibt es für jedes Material eine ausgewiesene Spezialistin.“

Die Welt von Textilien und Alcantara – einem lederähnlichen Mikrofasergewebe – ist das Reich von Kateřina Vránová sowie der Spanierin Jessica Lopez. „Alcantara sieht aus wie Leder und ist auch ähnlich teuer“, erläutert Kateřina Vránová. „Dieses Material kommt zum Beispiel bei Sitzen und Türverkleidungen im ŠKODA SUPERB und KODIAQ zum Einsatz. Bei der Materialauswahl lassen wir uns von der Natur inspirieren, und die verschiedenen Biotextilien wie Bambus, Leinen, Wolle und Tencel sind für uns sehr interessant. Darüber hinaus legen wir unseren Fokus auch auf recyceltes Polyester.“

Berühren und spüren: Spezialeffekte mit dem besonderen ,Touch‘

Debora Poussif aus Argentinien kümmert sich im ŠKODA Color & Trim Design Team um die Materialauswahl und das Design der Oberflächendekors. Neben Aluminium liegen hier derzeit unter anderem Holz und Karbon voll im Trend. Kleine, jeweils aus Glas, Aluminium, Holz oder Plastik gefertigte Probeexemplare vermitteln der Expertin einen ganz realen Eindruck von der Wirkung und Haptik der unterschiedlichen Produkte.

„Manche dieser Special Effects kommen nur bei Dunkelheit voll zur Geltung. Das LED-Rücklicht beispielsweise verleiht dem Fahrzeug nachts einen gänzlich anderen Look als tagsüber“, betont Poussif. „Überaus aufregend finde ich zudem Bedienfelder, die bei Berührung aufleuchten.“

Bei Markéta Kalíková dreht sich alles um Leder und Interieurfarben. „Ich lasse mich vor allem von Messen und Ausstellungen inspirieren. Die Fachmesse Lineapelle gilt als richtungsweisend für künftige Modetrends. Hier halte ich nach den besten Produkten Ausschau, die auch für den Automobilbau geeignet sind“, erklärt Kalíková. Einer der jüngsten Entwürfe von ihr ist ein elfenbeinfarbener Sitz für den KAROQ, der sich durch sein Retro-Design und das aufgestickte historische ŠKODA Logo auszeichnet.


Manche der Special Effects kommen nur bei Dunkelheit voll zur Geltung.

Verführerisches Farbenspiel: Mit Nano zum Oho-Effekt

Wer in die bunte Welt der Exterieur-Farben eintauchen möchte, ist bei Věra Vasická an der richtigen Adresse. Der Trend weist unter anderem zu neuen Spezialeffekten sowie zur Nanotechnologie. Im Fokus stehen große, glänzende Kristalle – sie sind entweder monochromatisch oder aber sie spiegeln das gesamte Farbspektrum eines Diamanten wider. Zu den aktuellen Innovationen zählen spezielle Metallic-Effekte wie zum Beispiel Silber mit einem Kupferfarbstich, Bronze oder helle, feine Goldtöne.

„Derzeit arbeiten wir an der Weiterentwicklung der Matt-Klarlackierungen unserer Serienmodelle“, erläutert Vasická. „Außerdem möchten wir mithilfe von Nanotechnologien das Aufheizen des Autos bei Sonneneinstrahlung minimieren. Zudem macht diese Technologie den Lack unempfindlicher für Kratzer und wir testen Lösungen, die die Autopflege deutlich vereinfachen. Die größten schöpferischen Freiheiten genieße ich beim Farbdesign unserer Studien wie zum Beispiel bei der gold-grauen Lackierung des ŠKODA VISION E oder der VISION S, die mit ihrer grün-goldenen Farbgebung begeistert.“

Dem Himmel so nah: Věras magischer Zauber

Věra Dudychová ist die Expertin für Teppiche und Dachhimmel – sie lässt sich insbesondere von Möbeln und Wohnungs-Accessoires inspirieren. „Für mich hat der Komfort des Fahrers oberste Priorität. Genau wie in den eigenen vier Wänden fühlt sich ein weicher Teppich natürlich sehr angenehm an. Allerdings ist der Herstellungsprozess häufig recht kostspielig“, verdeutlicht Dudychová. „Solche Textil-Reliefs werden mithilfe eines Lasers oder via Prägedruck gefertigt. Insbesondere beim Dachhimmel entstehen so im Zusammenspiel mit Licht faszinierende Details.“

Lada Dlabolová ist im ŠKODA Color & Trim Design Team die Herrin über das Design von Kunststoff- und Kunstlederteilen. Sie hat es sich zum Ziel gesetzt, mehr Farbe in den Autofahreralltag zu bringen. Anhand eines Musterbuches führt sie uns aufregende Kombinationen vor Augen. „Die Bauteile, die wir verwenden, müssen nicht nur praktisch sein, sondern auch umweltfreundlich und sich zudem besonders gut anfühlen. Für zusätzlichen Pepp im Interieur sorgen Kunststoffe mit 3D-Effekt, die sowohl optisch als auch haptisch den Eindruck räumlicher Tiefe erwecken.“


Für mich hat der Komfort des Fahrers oberste Priorität.

Perfekte Illusion: Mit Virtual Reality die Zukunft erleben

Automobildesigner müssen stets den idealen Kompromiss zwischen maximaler Praktikabilität und ansprechender Ästhetik finden. Mithilfe spezieller Software-Applikationen können die Experten überprüfen, wie gut verschiedene Materialien und Farben miteinander harmonieren. Das ermöglicht es ihnen, die unterschiedlichen Komponenten beliebig miteinander zu kombinieren. So erhalten sie einen realistischen visuellen Eindruck.

„Dank der Virtual Reality-Technologie können wir virtuell im Auto Platz nehmen und sehen unmittelbar, wie neu entwickelte Materialien und Farbkombinationen im Interieur tatsächlich aussehen und wie sie auf die Passagiere wirken“, resümiert Andrea Jensen.

Bei der Auswahl bestimmter Farben und Materialien beherrschen die Designer auch die große Kunst, kommende Trends vorherzusehen. Ein guter Designer zeichnet sich daher sowohl durch eine sehr ausgeprägte Wahrnehmungsfähigkeit als auch durch ein feines Gespür selbst für kleinste Details aus. Schließlich muss er schon heute ein Bild von dem Fahrzeug im Kopf haben, das erst in einigen Jahre Wirklichkeit wird.

Übrigens: Wer nun denkt, das ŠKODA Color & Trim Design Team bestünde ausnahmslos aus Frauen, der irrt. Miloš Nesvadba ist der einzige Mann im Reigen der Design-Damen. Er übernimmt die Rolle als Team-Administrator. „Meine weiblichen Kolleginnen entwerfen neue Farben und Materialien, anschließend versehe ich die einzelnen Entwürfe mit speziellen Codes und Zahlen. Ich bin sozusagen der Bürokrat im Team, der die kreativen Ideen verwaltet“, erklärt Nesvadba.

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