Aktuelles WM-Heimspiel: ŠKODA AUTO Deutschland hat zwei heiße Eisen im Feuer

Fabian Kreim und Tobias Braun starten im FABIA R5 evo bei der ADAC Rallye Deutschland

Alljährlich ist das WM-Heimspiel bei der ADAC Rallye Deutschland das Highlight im Wettkampf-Kalender des Teams von ŠKODA AUTO Deutschland. Diesmal besteht von Donnerstag bis Sonntag gleich doppelt Hoffnung auf eine Topplatzierung: Neben Stammpilot Fabian Kreim fährt auch der amtierende Deutsche Meister Marijan Griebel für die Erfolgsmannschaft.

Mittelmosel – diese spektakuläre Prüfung in den Weinbergen mag Fabian Kreim bei der Rallye Deutschland ganz besonders. Sowohl 2017 als auch 2018 setzte der Odenwälder hier eine Bestzeit in der WRC 2-Kategorie. Wie in den Vorjahren steht die Prüfung beim WM-Heimspiel am Freitag gleich zweimal auf dem Plan. „Ich mag den Rhythmus dieser Prüfung ganz besonders – da fällt alles einen Tick leichter. Aber ich kenne die Prüfungen bei der Deutschland-Rallye ja inzwischen alle ganz gut – und es wäre schön, endlich mal den ersehnten Podestplatz in der WRC 2 zu schaffen“, erzählt der zweimalige Deutsche Rallye-Champion Kreim.

Dieses Jahr soll alles passen

Zum insgesamt siebten Mal nimmt der inzwischen 26-Jährige in diesem Jahr Anlauf, um beim Saisonhighlight vor über 200.000 Fans endlich den Sprung aufs Podest zu schaffen. 2018 war Kreim schon sehr nah dran. Dank einer faszinierenden Aufholjagd nach einem Reifenschaden kämpfte er sich von Platz 18 noch auf Rang vier nach vorn. „Du brauchst halt auch eine Portion Glück bei der Rallye Deutschland. Also keinen Plattfuß, keinen Regen im falschen Moment und auch kein Reh, dass dir vors Auto läuft“, sagt Kreim. Ein Wildunfall hatte ihn 2017 eine mögliche Topplatzierung beim WM-Heimspiel gekostet.

In diesem Jahr soll für den aktuellen Spitzenreiter der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) endlich einmal alles passen. Zumindest vom Arbeitsgerät her sind die Voraussetzungen blendend: Fabian Kreim und sein Beifahrer Tobias Braun fahren erstmals im brandneuen ŠKODA FABIA R5 evo. Die neueste Version des Hightech-Allradlers glänzt unter anderem mit einer verbesserten Motorleistung. Mehr Power also, um mit den besten WRC 2-Piloten der Welt mitzuhalten. Dazu kommt eine spezielle Beklebung: In einem Fan-Wettbewerb auf dem Facebook-Kanal von ŠKODA AUTO Deutschland für Motorsport und sportliche RS-Serienfahrzeuge setzte sich der Design-Entwurf von Nico Rosenhauer durch.

Das Design von Nico Rosenhauer hat gewonnen.

Duell gegen die Weltspitze

„Vielleicht macht mich das ja noch ein bisschen schneller“, sagt Kreim mit einem Augenzwinkern: „Zudem müssen wir im Duell gegen die Weltspitze ein höheres Risiko gehen. Da muss man seinen Sicherheitspuffer, den man sonst noch hat, auf den Tisch legen. Sonst sieht man kein Land.“ Vielleicht hilft es Fabian Kreim ja auch ein wenig, dass er im Team von ŠKODA AUTO Deutschland diesmal nicht allein im Blickpunkt stehen wird. Auch der amtierende Deutsche Rallye-Meister Marijan Griebel fährt mit Copilot Pirmin Winklhofer in einem ŠKODA FABIA R5 evo für die Erfolgsmannschaft.

Das Duo kommt mit der Empfehlung eines fünften Platzes bei der am vergangenen Sonntag beendeten Barum Czech Rally Zlín in der EM zum WM-Heimspiel. „Ich freue mich, dass ich beim Saisonhighlight für das Team ŠKODA AUTO Deutschland antreten darf. Wenn es uns dann bei der ADAC Rallye Deutschland gelingt, in einen guten Rhythmus zu kommen, können wir sicher mit den Topteams der WRC 2 mithalten. Das ist unser Ziel!“, sagt Griebel.

Er durfte im vergangenen Jahr als Belohnung für seinen zweiten Junior-Titel in der FIA Rallye-Europameisterschaft (ERC) beim WM-Heimspiel in einem Fahrzeug der Königskategorie WRC antreten. Platz acht in der Gesamtwertung der Rallye war ein absolutes Topresultat für einen deutschen Fahrer beim WM-Heimspiel. Auf Griebel passt die Bezeichnung „Heimspiel“ übrigens ganz besonders: Der 30-jährige Polizeioberkommissar stammt aus dem pfälzischen Hahnweiler mitten in der Rallye-Region.

Nerventest auf der Panzerplatte

Die Rallye Deutschland wird auch dieses Mal spektakuläre Highlights an vier Tagen bieten. In diesem Jahr finden sechs der 19 Wertungsprüfungen auf den schmalen und kurvigen Asphalt-Pisten durch die Weinberge der Mosel-Region statt, darunter die finale Powerstage. Das absolute Highlight für Zehntausende Zuschauer werden jedoch wie gewohnt am Samstag die insgesamt vier Prüfungen auf der legendären Panzerplatte sein. Die längste Prüfung ist dabei stolze 41,17 Kilometer lang. Ein echter Nerventest: Die rauen Betonplatten verzeihen genau wie die schweren Hinkelsteine am Rand der eigentlich für Panzer vorgesehenen Pisten keinen Fehler.

Der Sprung "Gina" gehört zu den Highlights auf der Panzerplatte.

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