Aktuelles Wir lieben 4x4: Die ŠKODA Allradtechnologie

Wie funktioniert der Allradantrieb bei ŠKODA?

Seinen ersten serienmäßigen Allradantrieb hat ŠKODA im Jahr 1999 in der ersten Generation des OCTAVIA COMBI 4x4 verbaut. Die Technologie hat sich bis heute weiterentwickelt und als fester Bestandteil der Antriebskonfiguration bei ŠKODA etabliert. Der Fahrer profitiert besonders beim Anfahren an steilen Hängen oder bei schlechter Haftung der Vorderräder von dem Allradantrieb, indem die elektronisch geregelte Lamellenkupplung das Drehmoment auf alle Rädern verteilt. Der ŠKODA Allradantrieb ist zudem vollständig mit den Elektronik- und Assistenzsystemen vernetzt. Häufig kommen allradgetriebene Fahrzeug abseits befestigter Straßen zum Einsatz. Mit der SCOUT-Familie bietet ŠKODA viele beliebte Modelle mit besonders robustem Look an. Zudem punkten sie nicht nur mit 4x4-Antrieb, sondern auch mit zahlreichen Assistenzsystemen, die den Fahrer abseits befestigter Wege unterstützen.

Welche Vorteile bietet der Allradantrieb?

ŠKODA 4x4 reagiert schnell und intelligent. Das Steuergerät berücksichtigt Signale des Motorsteuergeräts (Motordrehzahl und Gaspedalposition), des ABS/ESP-Steuergeräts (Raddrehzahlsensoren, Bremslichtschalter und Sensoren für Quer- und Längsbeschleunigung) sowie des Lenkwinkelgebers. Der Allradantrieb greift nur ein, wenn es die Fahrsituation erfordert. Gleichzeitig arbeitet die Elektronik des Systems proaktiv und bereitet den Allradantrieb vorab auf eintretende Fahrsituationen vor. Im normalen Fahrbetrieb wird der Großteil der Antriebskraft über die Vorderräder übertragen. Der Allradantrieb unterstützt sogar in Situationen, in denen das Fahrzeug keinen Grip mehr an der Vorderachse und verlagert bis zu 90 Prozent des Drehmoments zu den Hinterrädern.

Wie funktioniert der Antrieb mit elektronisch gesteuerter Lamellenkupplung?

Für den Allradantrieb wird eine Verbindung zwischen der Vorder- und der Hinterachse benötigt - diese stellt bei ŠKODA eine elektronisch geregelte Lamellenkupplung her. Bei normalen Bedingungen fährt das Fahrzeug mit Frontantrieb. Führt jedoch Schnee, Eis oder Schmutz auf der Fahrbahn dazu, dass ein oder beide Vorderräder an Bodenhaftung verlieren, leitet die elektronisch geregelte Lamellenkupplung innerhalb von Millisekunden das Drehmoment bedarfsgerecht auch zu den Hinterrädern - und das bei allen ŠKODA Modellen mit 4×4-Antrieb: SUPERB, KODIAQ, OCTAVIA und KAROQ.

Das Steuergerät berücksichtigt Signale des Motorsteuergeräts, des ABS/ESP-Steuergeräts sowie des Lenkwinkelgebers.

Welche ergänzenden Assistenzsysteme gibt es?

Sobald Sensoren und Steuereinheiten aufgrund der Fahrsituation die Hinterachse zuschalten, weil beispielsweise die Vorderräder die Traktion verlieren, verändert das Steuergerät den Druck auf die Lamellen. Gleichzeitig verhindert die elektronische Differenzialsperre (EDS), die bei ŠKODA 4×4-Modellen an beiden Achsen aktiv ist, auch das Durchdrehen einzelner Räder an der gleichen Achse. Das durchdrehende Rad wird abgebremst und mehr Drehmoment auf das zweite Rad mit besserer Traktion übertragen. Das XDS+ System ist eine Erweiterung der elektronischen Differenzialsperre (EDS). Es reagiert, wenn bei Kurvendurchfahrt das kurveninnere Rad entlastet wird. Dann bremst es automatisch und verhindert ein Durchdrehen - so bleibt das Fahrzeug in Kurven spürbar besser in der Spur.

Wie unterstützt hier der Offroad-Modus?

Via Knopfdruck werden Assistenzsysteme aktiviert, die speziell für anspruchsvolle Einsätze abseits befestigter Fahrbahnen an Bord sind. Das Antiblockiersystem ABS greift mit anderen Bremsintervallen ein, damit sich vor den Rädern ein bremsender Erdkeil bilden kann. Um die Traktion im Offroad-Modus zu verbessern, ermöglicht die Antriebsschlupfregelung ASR einen größeren Schlupf und die elektronische Differenzialsperre EDS reagiert schärfer und schneller. Bei Bedarf werden zudem die Berganfahrhilfe und die Bergabfahrhilfe aktiv - letztere hält die Geschwindigkeit auf dem Niveau konstant, mit dem der Fahrer in den Hang einfährt.

Im Bildschirm können Offroad-Informationen eingesehen werden.

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