Aktuelles Uni-, Metallic- und Perlmutt: Das Geheimnis hinter Autolackierungen

Aus diesen Schichten bestehen ŠKODA Lackierungen

Aufbau der Farbe

Jede ŠKODA Lackierung besteht aus fünf Schichten. Die erste Schicht ist ein Phosphat zur Reinigung der Karosserie. Der Fahrzeugkörper wird in ein Korrosionsschutzbad getaucht, bevor es dann mit Kunststoff versiegelt wird. Anschließend wird der Füller aufgetragen. Neben dem Schutz vor Steinschlägen gleicht er Unebenheiten auf der Oberfläche aus und sorgt dafür, dass die anschließende Farblackierung besser haftet. Um ein ebenmäßiges Ergebnis zu erzielen, wird zunächst ein Basislack aufgetragen. Die Farbschicht wird anschließend mit einem Klarlack versiegelt, der den typischen Lackglanz auf das Auto bringt. Der Klarlack schützt die Farbschicht vor UV-Strahlung, organischen oder chemischen Verschmutzungen und weiteren Einflüssen, die auf die Lackierung einwirken können.

Wussten Sie, dass das ŠKODA Werk in Mladá Boleslav die schnellste Anlage für das Auftragen der Oberschicht es ganzen VW Konzerns beinhaltet? Die gesamte Karosserie kann in 37 Sekunden lackiert werden.

ŠKODA bietet für den FABIA auch eine einzigartige zweifarbige Karosserie an. Der Lackierprozess ist komplexer, da die Seiten- und Heckklappen abgenommen und das Fahrzeug anschließend ordnungsgemäß zusammengesetzt werden muss. Dadurch dauert die Produktion länger, aber das Endergebnis ist ein einzigartiges Auto.

Die unterschiedlichen Lacktypen

Die Qual der Wahl besteht nicht nur durch die unterschiedlichen Farben, sondern auch bei den Lacktypen. Der Basislack besteht aus Farbpigmenten und – je nach Typ – einem zusätzlichen Effekt. Der Unilack hat keine Effektpigmente und bei ŠKODA ist immer ein Unilack mit dabei. Eine Auswahl von andersfarbigen Unilacken sind mit Aufpreis konfigurierbar.

Bei einer Metalliclackierung werden dem Basislack kleine Aluminiumteilchen hinzugefügt. Diese reflektieren das einfallende Licht und lassen den Lack „metallisch“ glänzen.

Perleffekt-Lack schimmert weicher als die Metalliclackierung. Für den Perleffekt kommen Effektpigmente wie Glimmer oder künstliche Effektgeber zum Einsatz. Bei einem roten Basis-Lack werden zum Beispiel auch orangefarbene Teilchen verwendet, damit der Lack im Licht farblich changiert. Die Farbbrillanz hebt sich deutlich von anderen Lackierungen ab. Je nach Blickwinkel auf das Fahrzeug variiert auch die Helligkeit der Farbe.

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