Aktuelles So wird der Umstieg aufs Elektroauto noch attraktiver

Vergünstigte Neuwagen, kostenloses Parken, freie Fahrspuren – wir beleuchten Förderungsmöglichkeiten für Elektrofahrzeuge

Das Thema Elektromobilität beschäftigt Regierungen in aller Welt. Sie suchen nach Wegen, den Elektroantrieb im Straßenverkehr durchzusetzen. Dazu müssen offenbar neue Anreize her. Doch welche Arten der Förderung haben die größte Wirkung? Die Ideen reichen von direkten Subventionen für die Anschaffung eines Elektrofahrzeugs über Steuervorteile bis hin zu eigenen Fahrspuren und kostenlosen Fährfahrten.

Welche Möglichkeiten zur Subventionierung bieten sich an?

Die einfachste Möglichkeit besteht darin, den Kauf von Elektrofahrzeugen direkt zu subventionieren. Eine weitere Option wäre es, die Betriebskosten zu senken, indem die öffentliche Hand auf Einnahmen wie Steuern, Zölle und Parkgebühren verzichtet. Großstädte könnten Taxi- und Busspuren für Elektroautos freigeben - ein Beispiel dafür ist Düsseldorf, wo die sogenannten Umweltspuren ausschließlich Bussen, Fahrrädern, Taxis und E-Autos gehören.

Anreize für Elektromobilität in Europa

Norwegen gilt beim Umstieg auf die Elektromobilität als Vorreiter. Es ist das erste Land, in dem Elektro- und Hybrid-Fahrzeuge über die Hälfte der Neuwagenverkäufe ausmachen. Da der Staat bei E-Autos auf die Importsteuer verzichtet, sind die emissionslosen Fahrzeuge in der Anschaffung sogar billiger als ein vergleichbarer Verbrenner. Zudem sind Halter von Elektrofahrzeugen von Zulassungskosten und Autobahngebühren befreit. Darüber hinaus profitieren sie von einer niedrigen Kfz-Steuer und dürfen Tunnel und Fähren kostenlos nutzen. Ein weiterer Vorteil: Besitzer von Elektrofahrzeugen sind beim Stromtanken von der Mehrwertsteuer befreit, was die Betriebskosten zusätzlich reduziert.

In Frankreich werden seit 2008 Subventionen für Elektrofahrzeuge regelmäßig an die Marktbedingungen angepasst. Der Zuschuss für den Kauf eines Elektrofahrzeugs liegt seit 2017 bei 6.000 Euro. Weitere 4.000 Euro erhalten die Franzosen, wenn sie ein Dieselfahrzeug abmelden, das vor 2006 produziert wurde.

In Deutschland genehmigte die Bundesregierung 2016 Fördermittel in Höhe von 4.000 Euro für den Kauf eines rein elektrisch angetriebenen Pkw und 3.000 Euro für einen Plug-in-Hybrid. Halter von Elektrofahrzeugen profitieren davon, dass die Kfz-Steuer für zehn Jahre entfällt. Und seit 2019 müssen bei Elektro- und Hybridfahrzeugen, die für geschäftliche Zwecke genutzt werden, jährlich nur 0,5 statt der üblichen 1,0 Prozent des Kaufpreises als geldwerter Vorteil versteuert werden.

Die Briten subventionieren die Anschaffung eines Elektrofahrzeugs mit bis zu 4.500 Pfund. Eine Vorreiterrolle nehmen auch unsere Nachbarn ein: Die Niederlande haben Besitzer von Elektrofahrzeugen von der Kfz-Steuer befreit, zudem ist ab 2021 eine staatliche Prämie für den Kauf privat genutzter Elektroautos in Höhe von 6.000 Euro pro Fahrzeug geplant.

Auch die Tschechen profitieren von dem Wegfall der Kfz-Steuer und können zum Beispiel in Prag kostenlos in "Blauen Zonen" parken. 2016 führte die Regierung das vierte Förderprogramm für Unternehmen und Behörden ein, die 75 Prozent Fördermittel für den Kauf von Elektrofahrzeugen erhalten.

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