Events ŠKODA und die Eishockey-WM: Hätten Sie es gewusst?

2017 ist ŠKODA zum insgesamt 25. Mal in Folge Hauptsponsor der Eishockey-Weltmeisterschaft. Passend zum Start des Turniers haben wir Ihnen zehn Fun Facts zusammengestellt.

Es ist soweit: Die Eishockey-Weltmeisterschaft 2017 steht vor der Tür und ŠKODA ist zum 25. Mal in Folge als offizieller Hauptsponsor mit von der Partie. Damit baut ŠKODA seine Rekordserie, die als längste Partnerschaft einer WM bereits mit einem Eintrag im Guinness-Buch der Weltrekorde gekrönt wurde, um ein weiteres Jahr aus.

Und das ist noch nicht alles: ŠKODA weitet sein Engagement weiter aus und tritt auch als offizieller Premium- und Automobilpartner des Deutschen Eishockey Bundes (DEB) auf.

Höchste Zeit also, ein paar Details über die „coolste“ Mannschaftsportart der Welt zusammenzustellen. Ihre Anfänge datieren übrigens zurück ins 16. Jahrhundert. Kein Wunder also, dass sich im Verlauf vieler Jahrhunderte spannende Geschichten, Legenden und Traditionen angesammelt haben.

Die zehn besten davon wollen wir Ihnen nicht vorenthalten. Mit diesen Fun Facts können Sie beim Mitfiebern bei der WM unter Freunden oder Kollegen ein wenig angeben und mit Kuriositätenwissen glänzen!

Eishockey liegt den Tschechen in den Genen

Neben dem 25-jährigen Jubiläum als offizieller Hauptsponsor der Eishockey-Weltmeisterschaft ist die tschechische Marke historisch mit der beliebten Sportart verwurzelt: Denn Eishockey gilt in der Heimat von ŠKODA als Nationalsport. Der ehemalige Nationalspieler Vladimír Růžička sagte einmal: „Wir Tschechen, wir haben das Eishockey-Spiel in unseren Genen.“ Das dürfte auch erklären, weshalb Eishockey in Tschechien sogar noch beliebter ist als Fußball. Es gibt über 100.000 Spieler – bei einer Gesamtbevölkerung von rund 10,6 Millionen Menschen.

Lukas Podolski verbindet Fußball und Eishockey 2017

Wer aber denkt, dass Fußball und Eishockey nicht in Einklang zu bringen sind, der liegt falsch: Sommermärchen-Hauptdarsteller und Weltmeister Lukas Podolski, der im März seinen Abschied von der deutschen Nationalmannschaft feierte, ist Botschafter der diesjährigen Eishockey-WM 2017. Weltweit werden mehr als eine Milliarde Menschen die Bilder aus seiner Heimatstadt Köln sehen.


Wir Tschechen haben das Eishockey-Spiel in unseren Genen.

”Cable Guy”: Loses Mundwerk? Obacht!

Podolski wäre mit Sicherheit auch ein spannender ‚Cable Guy‘! Ein was? Ganz einfach: Ein Profi pro Mannschaft wird mit einem Mikrofon verkabelt und kann bei Spielunterbrechungen das Geschehen auf dem Eis kommentieren. Die Zuschauer nehmen dadurch ungefiltert an der einen oder anderen emotionalen Eskapade teil. Beim Eishockey ist diese Übertragungsart sehr gefragt und – für den Zuschauer oder Zuhörer immer einen Schmunzler wert!

Als Schlittschuhe noch aus Knochen gefertigt wurden

Die ersten Pucks bestanden aus gefrorenem Kuhdung, Schlittschuhe wurden vor der Zeit der Industrialisierung noch aus Knochen angefertigt. Ein oben und unten abgeschnittener Lacrosse-Ball kam den Hartgummischeiben, wie wir sie heute kennen, erst so richtig nahe. Pucks werden übrigens vor jedem Spiel eingefroren, damit sie nicht titschen und leichter zu kontrollieren sind.

Zahnlos, aber glücklich

Apropos Pucks: Wussten Sie schon, dass ein geschlagener Puck während eines Eishockey-Spiels bis zu 160 km/h oder sogar mehr erreichen kann? Geschwindigkeiten, die wir sonst wohl nur von unseren Autos gewohnt sind. Da ist es kaum verwunderlich, dass viele Spieler mittlerweile keine Zähne mehr haben, zumal ein Mundschutz bei gestandenen Profis verpönt ist. Chicagos Verteidiger Duncan Keith verlor beispielsweise sieben Zähne während eines Spiels im Jahr 2010, kam zurück, spielte weiter und gewann mit seinem Team. Er hatte dazu folgendes zu sagen: „Wenn du nicht spielen kannst, dann kannst du nicht spielen. Es waren halt nur Zähne. Solange du glaubst, dass du es durchhältst, dann hältst du auch durch."


Wenn du nicht spielen kannst, dann kannst du nicht spielen. Es waren aber halt nur Zähne

Leichter durch Eishockey

Neben ihren Zähnen verlieren Eishockey-Spieler allerdings auch noch etwas anderes – und zwar Gewicht! Denn der außergewöhnlich schnelle Sport bringt die Spieler ganz schön ins Schwitzen. In einem durchschnittlichen Eishockey-Spiel verliert ein Spieler zwischen zwei und dreieinhalb Kilogramm Flüssigkeit.

Genitalschutz hat die höchste Priorität

Auch einer der bekanntesten Fun Facts aus der Eishockey-Welt darf natürlich nicht fehlen. Er betrifft die frühen Schutzmaßnahmen des Eishockeys, die aus heutiger Sicht tatsächlich gewöhnungsbedürftig sind. Während es nämlich den ersten Genitalienschutz bereits 1874 gab, kamen die Helme der Spieler erst 100 Jahre später dazu. Es dauerte also ein gutes Jahrhundert, bis erkannt wurde, dass der Schutz des Kopfes ebenso wichtig ist.


Gewichtsverlust mal anders

Münchner Gipfelspiele

Im Dezember 2016 wurde ein Eishockey-Spiel in der wahrscheinlich größten Höhe der Sportgeschichte ausgetragen. Dabei spielten die Jungs vom EHC Red Bulls München auf der Zugspitze auf knapp 3.000 Metern über dem Meeresspiegel. Da das Spiel in vollkommener Dunkelheit stattfand, wurden Trikots, Schläger, Helme, Puck, Tore und die Eisfläche mit LEDs bestrahlt. Ein atemberaubender Anblick, der eine Menge Aufwand kostete. Knapp sechs Tage lang wurde dieses spektakuläre Event von 50 Personen vorbereitet.

Eishockey auf Tauchstation

Eine ziemlich skurrile Eishockey-Variante spielt sich unter Wasser ab! Unterwasser-Eishockey funktioniert mit jeweils zwei Apnoetauchern pro Team, die mit einem Puck aus Schaumstoff gegeneinander antreten. Aufgrund der extremen Kraftanstrengungen der Sportler gibt es hier lediglich drei Spieleinheiten mit je zehn Minuten.

“Teddy Bear Toss“

Zum Schluss noch eine wirklich süße Tradition, den sogenannten Teddy Bear Toss (oder auch Teddybär-Wurf)! Hierbei wird das Publikum eines Eishockey-Spiels nach dem ersten Tor der eigenen Mannschaft dazu aufgerufen, mitgebrachte Teddybären auf das Spielfeld zu werfen. Diese werden im Anschluss eingesammelt und an gemeinnützige Organisationen gespendet. Eine schöne Aktion, die vor allem in der Vorweihnachtszeit in den nordamerikanischen Minor- und Junior-Ligen Anklang findet.

Photo credit: scazon via Visual Hunt / CC BY


Teddy Bear Toss

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