Top Story ŠKODA Rallye-Star Kreim: „Feiern? Wir bereiten uns auf die Saison vor!“

Ende Oktober krönte sich ŠKODA AUTO Deutschland Pilot Fabian Kreim zum zweiten Mal in Serie zum deutschen Rallye-Meister. Wir haben mit ihm über die Saison, neue Trainingsmethoden und den Ausblick aufs kommende Jahr gesprochen.

Fabian Kreim, hast du deinen Meistertitel eigentlich - außer am Abend nach der Übergabe der Pokale - noch einmal richtig gefeiert?

Fabian Kreim: „Wir werden das Jahr am 9. Dezember bei mir zu Hause mit Videos und einer Diashow Revue passieren lassen – mit Familie und Freunden. Natürlich wird auch mein Copilot Frank Christian mit seiner Frau dabei sein, ohne den dieser Erfolg niemals möglich gewesen wäre. Und das gesamte ŠKODA Team ist logischerweise auch eingeladen.

Hast du dich selbst, zum Beispiel mit einem Urlaub, für den zweiten Titelgewinn belohnt?

Kreim: Nichts da mit Belohnung, wir bereiten uns lieber auf die kommende Saison vor! Ich habe gemeinsam mit Frank Christian noch einmal die abgelaufene Saison analysiert. Wir haben alles aufgeschrieben: Wo ich Zeit verloren oder Fehler gemacht habe, aber auch, was gut gelaufen ist. Das legen wir unserem Team von ŠKODA AUTO Deutschland vor, damit 2018 noch besser läuft.

Wie bereitest du dich denn jetzt auf die kommende Saison vor?

Kreim: Die Winterpause ist immer ganz wichtig, weil man sich da körperlich in Hochform bringen muss. Neben Joggen habe ich gerade das Boxen als perfektes Trainingsmittel für mich entdeckt und gehe mindestens zweimal pro Woche dorthin. Keine Angst: Ich werde jetzt nicht in den Ring steigen und richtig kämpfen. Aber ich habe nicht nur durch den Muskelkater nach den ersten Trainingseinheiten gemerkt, dass mir das konditionsmäßig und auch in Sachen Konzentration sehr viel bringt

Wenn du noch einmal zurückblickst: Welcher deutsche Rallye-Meistertitel musste schwerer erkämpft werden – die Premiere 2016 oder die erfolgreiche Titelverteidigung in diesem Jahr?

Kreim: „In der Meisterschafts-Saison 2016 waren Frank und ich die Jäger, in diesem Jahr die Gejagten. Diese neue Situation und die noch stärkere Konkurrenz haben uns das Siegen 2017 noch schwerer gemacht. So gesehen ist dieser zweite Titel mehr wert. Einmal die Nummer Eins zu werden, ist kompliziert. Aber diese Position zu bestätigen, sicher noch komplizierter.

Wie hat sich das 2017 geäußert?

Kreim: Das soll nicht überheblich klingen, aber grundsätzlich waren wir das Maß der Dinge und haben alle nationalen Meisterschafts-Rallyes zumeist angeführt. Deshalb bin ich zufrieden, allerdings mit zwei Ausnahmen: Ohne den dummen Verbremser bei der Rallye Niedersachsen hätten wir die Meisterschaft schon vor dem Saison-Finale bei der 3-Städte-Rallye im Sack haben können. Noch ärgerlicher war nur der Ausfall bei der Rallye Sulingen. Das muss sich 2018 ändern! Mein persönliches Highlight der Saison war ganz sicher der Sieg bei der Thüringen-Rallye, wo wir von Anfang bis Ende fehlerfrei gefahren sind und alle Wertungsprüfungen gewinnen konnten.


In der Meisterschafts-Saison 2016 waren Frank und ich die Jäger, in diesem Jahr die Gejagten.

Beim Saisonhöhepunkt, der WM-Rallye in Deutschland, hast du ebenfalls eine Wertungsprüfung gewonnen…

Kreim: ... und das gegen die Besten der Welt in unserer Kategorie, das war natürlich toll. Leider hat uns der Ausfall nach einem Wildunfall um die angestrebte Topplatzierung gebracht. Die Top 5 wäre möglich gewesen, wir haben gezeigt, dass wir auch international konkurrenzfähig sind. Das zeigt ebenfalls, dass das Niveau in der Deutschen Rallye-Meisterschaft sehr hoch ist.

Wann steigst du denn das nächste Mal in Ihren Rallye-Dienstwagen?

Kreim: Ich denke, im Januar oder Februar werden wir das erste Mal wieder testen. Ich freue mich schon darauf! Bis dahin freue ich mich an der Fahrt in unserem neuen Straßen-Dienstfahrzeug, einem OCTAVIA RS.

Willst du eigentlich den Rekord von Matthias Kahle von vier nationalen Meistertiteln für ŠKODA brechen?

Kreim: Das wäre natürlich toll. Ich träume davon, einmal Weltmeister zu werden. Mein großes Vorbild ist dabei Rekord-Weltmeister Sebastien Loeb. Er hatte immer einen anderen Fahrstil als alle anderen und war damit extrem erfolgreich.


Ich träume davon, einmal Weltmeister zu werden

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