Lifestyle ŠKODA Euro Trek – Und was ist Euer verborgenes Talent?

Gastautor Jan Weizenecker klärt, ob der ŠKODA KODIAQ SCOUT fürs große Balkan Abenteuer taugt

Der große SUV von ŠKODA trägt den Namen eines Bären, der sich auf einer kleinen Insel vor der Südküste Alaska zuhause fühlt. Und weil Nomen bekanntlich Omen ist, hat die tschechische Marke es sich auf die Flagge geschrieben, einer kleinen Gruppe von Abenteurern zu beweisen, was ihr Allradantrieb im KODIAQ im Gelände zu leisten vermag. Auf einer verwegenen Tour führte der ŠKODA Euro Trek 2018 von der bulgarischen Hauptstadt Sofia nach Skopje, der Hauptstadt Mazedoniens. Durch beinahe unbesiedelte Landschaften, unbefestigte Straßen, über Stock, groben Stein, und durch jede Menge Schlamm. Wie hat sich der KODIAQ SCOUT unter solchen Herausforderungen bewährt? Kann er wirklich halten, was sein prominenter Name verspricht? Ich war mit ihm auf einer unvergesslichen Balkan-Tour.

Die verborgenen Talente des ŠKODA KODIAQ

Talente helfen uns im Leben. Auch wenn sie oft unbenutzt im Verborgenen liegen. Automobilhersteller haben ein ähnliches Problem. Ihre Modelle unterscheiden sich optisch oft nur zart, doch was unter dem Blech schlummert, das divergiert in vielen Fällen stark. Selbst innerhalb von Konzernen. Und manchmal auch in einer einzigen Modellreihe. Betrachten wir – was für ein Zufall – das größte SUV von ŠKODA, den KODIAQ. Ihn gibt es auch mit reinem Frontantrieb. Für die meist urbanen Bedürfnisse des Gros seiner Fahrer scheint das völlig ausreichend. Denn sie schlagen sich eher durch den Großstadt-Dschungel als mit der Machete im schlammigen Regenwald herum. Doch die Crocodile Dundees unter uns, die ordern den Allradantrieb. Aus Prinzip – und vielleicht auch weil er bei schlechten Wetterverhältnissen und auf unwegsamem Gelände seine Stärken ausspielt, wo der Frontantrieb längst kapituliert hat. Das Interessante daran? Fast alle Modelle sehen gleich aus. Doch sind – je nach Antrieb und Ausstattungsniveau – in der Lage, ganz Unterschiedliches zu leisten.


Der Allradantrieb spielt bei schlechten Wetterverhältnissen seine Stärken aus.

Der Offroad-Trip des Euro-Trek

Ein Phänomen der SUV-Kunden ist, dass sie ein Auto mit Offroad-Eigenschaften kaufen, von denen sie oft gar nichts wissen. Die meisten von ihnen würden ohnehin niemals auf die Idee kommen, ihr Prachtstück abseits befestigter Straßen zu bewegen. Wer macht das auch schon mit einem so teuren Auto? Richtig, solche Yolo-Typen wie Indiana Jones, MacGyver, Charles Darvin, und eben ŠKODA Scouts. Denn nur so kann man beweisen, was das SUV drauf hat. Aus diesem Grund findet der ŠKODA Euro Trek und damit eines der letzten echten Roadtrip-Abenteuer statt. Wobei der Begriff „Road“ durch „Offroad“ ersetzt werden sollte. In diesem Jahr führte der Offroad-Trip vom rumänischen Sofia bis zum mazedonischen Skopje.


Der Offroad-Trip von Sofia bis nach Skopje.

Das Offroad-Wunder – der KODIAQ SCOUT

Heutzutage muss sprichwörtlich alles „knallen“. Und ja – die Tschechen haben es auf der Tour richtig krachen lassen. Im Matsch, im Schlamm, über kantige Felsen, lose Steine, tiefen Sand, durch Wiesen, steil bergauf und hochgradig bergab. Durch dichten Wald, vorbei an verlassenen Dörfern. Es war so ziemlich alles geboten, was dem Offroad-Gourmet am Buffet verzückt. Dabei faszinierte die Erkenntnis, dass der KODIAQ selbst an Stellen Traktion gefunden hat, wo wir Menschen zu Fuß längst verzweifelt umgekehrt wären. Offroad-Modus, Bergabfahrhilfe, Doppelkupplungsgetriebe (DSG) und serienmäßiger Allradantrieb mit elektronisch geregelter Lamellenkupplung sei Dank. Noch mehr beeindruckte, dass für diese Herausforderungen nicht mal eine besondere Bereifung von Nöten schien, sondern lediglich grobe Winterreifen. Auch wenn letztere mal getauscht werden mussten oder der ein oder andere Fahrer sich festgefahren hat, so konstatierte man am Ende doch: Der KODIAQ SCOUT muss in seinem früheren Leben mal Bergziege, Bademeister, Mitglied in der Bergwacht, oder alles zusammen gewesen sein. Im Verborgenen bleiben seine Offroad-Skills während dieser Reise jedenfalls niemandem mehr. Genau wie die einzigartige und mannigfaltige Landschaft des Balkans um verlassene Dörfer, unberührte Natur und ungezähmte Städte, die irgendwann nach dem Sozialismus in der Entwicklung stehen geblieben scheinen.


Mit Offroad-Modus, Bergabfahrhilfe, DSG und serienmäßigem Allradantrieb mit elektronisch geregelter Lamellenkupplung fand der KODIAQ Traktion

Die Vielfältigkeit des ŠKODA KODIAQ

Spannend war übrigens auch die Rückkehr auf den Asphalt – wenn Marco Polo gleichsam zu Sebastian Vettel wird. Denn hier zeigte sich, dass der KODIAQ ziemlich vielfältig ist. Zu diesem positiven Eindruck trägt neben den drehfreudigen 2.0 Liter TDI-Motor mit seinen 190 PS auch die optional adaptive Fahrwerksregelung DCC (Dynamic Chassis Control) bei. Auch wenn das Basis-Fahrwerk bereits sehr gut funktioniert, kann das Fahrverhalten mit DCC im Sport-Modus noch straffer gestellt werden. Das DCC lässt den KODIAQ trotz seiner Außenlänge von stolzen 4.70 Meter, einem Radstand von 2.79 Metern und einem Gewicht von 1,5 Tonnen zum echten Serpentinen-Hulk mutieren. Wem das zu aufregend ist, der kann damit beruhigt werden, dass der KODIAQ selbst im normalen Modus kaum wankt und er Schlaglöcher solide wegschluckt.

Fazit

Entwicklung hin, Charles Darvin her. Der KODIAQ hat uns auf dem Euro Trek gezeigt, was er drauf hat. Auf Knopfdruck kann er auf befestigten Straßen relaxt komfortabel oder sportlich unterwegs sein. Abseits asphaltierter Straßen lädt er seine Passagiere als zuverlässiger Sherpa an nahezu jeden Ort. Selbst dahin, wo die meisten Fußgänger längst frustriert umkehren. Eine Vielfältigkeit, die vielen Abenteurern imponieren dürfte.


Trotz seiner Außenlänge von stolzen 4.70 m mutiert der KODIAQ zum Serpentinen-Hulk

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