Top Story ŠKODA: 20 Millionen Gründe zu feiern

Seit Beginn der Automobilfertigung im Jahr 1905 hat ŠKODA 20 Millionen Fahrzeuge gebaut. Wir stellen die Meilensteine der Modellgeschichte vor.

ŠKODA ist einer der ältesten noch produzierenden Automobilhersteller der Welt. 2017 erreichte die tschechische Traditionsmarke einen ganz besonderen Meilenstein: Seit Beginn der Automobilfertigung im Jahr 1905 hat ŠKODA 20 Millionen Fahrzeuge gebaut. Das Jubiläumsfahrzeug war übrigens der jüngste Neuzugang der Modellpalette: das attraktive Kompakt-SUV KAROQ.

20 Millionen Autos – das sind 20 Millionen Stories, denn jedes Fahrzeug mit dem geflügelten Pfeil erlebt mit „seinen“ Menschen eine ganz individuelle Geschichte. Doch natürlich ragen einige Meilensteine heraus. Fahrzeuge, die wegweisend waren für Marke, Mobilität und technische Entwicklung. Wir stellen einige Highlights vor und freuen uns auf die Zukunft. Denn wie sagt das Sprichwort (fast): Die ersten 20 Millionen sind die schwierigsten.

LAURIN & KLEMENT VOITURETTE A (1905)

1895 starteten die Gründerväter Václav Laurin und Václav Klement ihre Fahrradmanufaktur in Mladá Boleslav – bis heute Hauptsitz von ŠKODA. Bald bauten sie sehr erfolgreiche Motorräder und 1905 erschien das erste Auto: die VOITURETTE A, benannt nach dem französischen Wort für kleine Kutsche. Der offene Zweisitzer wurde von einem Zweizylinder mit 1.100 Kubikzentimetern Hubraum angetrieben. Die 7 PS Leistung übertrug je nach Version eine Kette oder eine Antriebswelle an die Hinterräder.

LAURIN & KLEMENT 110 (1925)

Der Laurin & Klement 110 erschien praktisch zeitgleich mit der Fusion von L&K mit der Automobilsparte der ŠKODA Werke. Folglich wurde er auch als ŠKODA 110 sowie als Laurin & Klement-ŠKODA 110 angeboten. Auf den robusten Stahlprofilrahmen setzte der Hersteller die unterschiedlichsten Aufbauten in Holzbauweise oder als Holz-/Stahlmischkonstruktion. Der anfänglich verwendete 1,8-Liter-Motor mit 25 PS ermöglichte eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h. Er wurde ab der dritten Serie von einem Zweiliter-Triebwerk mit 30 PS und 85 km/h Topspeed abgelöst. Insgesamt entstanden in Mladá Boleslav fast 3.000 Exemplare des 110.

ŠKODA POPULAR (1934)

Mit dem 1934 erschienenen ŠKODA POPULAR schaffte der Hersteller den Durchbruch zur Volumenmarke. Denn der POPULAR war für die unterschiedlichsten Kundengruppen attraktiv und mauserte sich schnell zum Bestseller. Mit dem flotten Zweitürer übersprang ŠKODA erstmals die Marke von 5.000 gebauten Exemplaren einer Modellreihe.

ŠKODA TUDOR (1946)

Wenn es ein Modell gibt, das in der kollektiven Erinnerung für die Nachkriegsgeschichte von ŠKODA steht, dann ist das die Baureihe 1101/1102. Bekannt wurde sie unter dem Namen TUDOR, etwas rustikal vom Englischen „two-door“ für Zweitürer abgeleitet. Technisch teilte er sich vom gegabelten Rahmen bis zum 1.000er-Motor vieles mit seinem Vorgänger POPULAR, die Karosserie wirkte allerdings topmodern.

ŠKODA SPARTAK (1955)

Der SPARTAK genannte ŠKODA 440 kam 1955 auf den Markt. Die Zahl 440 leitet sich aus der Motorkonfiguration mit 4 Zylindern und 40 PS her. Als ŠKODA 1959 Modellnamen statt der Nummernfolgen verwendete, erhielt der 440 den Namen ŠKODA OCTAVIA. Er geht zurück auf das lateinische Zahlwort „octo“ für „acht“, denn es handelte sich um das achte Nachkriegsmodell der Marke.

ŠKODA FELICIA (1959)

Eine Schönheit auf Rädern: Das wunderbare Cabriolet ŠKODA FELICIA basierte auf dem OCTAVIA. Die ursprüngliche Modelbezeichnung ŠKODA 450 verrät die Motorisierung: ein Vierzylinder mit 50 PS, der übrigens für eine Höchstgeschwindigkeit von 128 km/h gut war.

ŠKODA 1000 MB (1964)

Der ŠKODA 1000 MB markierte eine Zeitenwende, denn er besaß als erster ŠKODA einen Heckmotor. Zu seiner Zeit galt der 1000 MB nicht nur in Osteuropa als eines der besten Einliterautos überhaupt. Der Motorblock bestand aus Aluminiumdruckguss und setzte auch damit neue Maßstäbe. Zudem bot der 1000 MB – das Kürzel bezeichnet den Produktionsort Mladá Boleslav – als vollwertiges Familienauto einen einzigartigen Gegenwert fürs Geld.

ŠKODA 110 R (1970)

Der elegante ŠKODA 110 R ist die Coupé-Version der 1969 neu eingeführten Mittelklassereihe ŠKODA 100. Das begehrte Sportcoupé wurde zehn Jahre lang bis 1980 gebaut. Legendär wurde der 110 R auch als Rallye-Fahrzeug für Privatfahrer sowie als technische Basis des berühmten Renn- und Rallye-Fahrzeugs ŠKODA 130 RS.

ŠKODA 105/120/130 (1976)

Die Modellfamilie ŠKODA 105/120/130 bestimmte während der 1980er-Jahre die Produktion in den tschechischen Werken. Während der sachlich designte Viertürer intern als Typ 742 bezeichnet wurde, standen die Zahlen der Modelbezeichnung für die Hubräume zwischen 1,05 und 1,3 Liter. Selten, aber begehrt waren die Coupé-Versionen namens GARDE und RAPID.


Der ŠKODA 1000 MB markierte eine Zeitenwende

ŠKODA FAVORIT (1987)

Mit dem ŠKODA FAVORIT begann für die tschechische Traditionsmarke die Zukunft. Der moderne Kompakte gilt als Meilenstein der Firmengeschichte, denn er vereinte alle angesagten Trends seiner Zeit in sich: Frontmotor, Frontantrieb, fünftürige Kurzheckkarosserie und variabler Innenraum. Nur folgerichtig, dass er mit mehr als einer Million Exemplare zum Verkaufsschlager wurde. Nicht zu vergessen: Dieser Leistungsnachweis der ŠKODA Ingenieure ebnete den Weg in den Volkswagen-Konzern und eine blühende Zukunft.

ŠKODA OCTAVIA (1996)

Nach dem gemeinsam mit Volkswagen entwickelten FELICIA präsentierte ŠKODA als zweite Modellreihe den neuen OCTAVIA. Der riesige Erfolg des geräumigen Kompaktwagens war die Initialzündung für den Wandel des Unternehmens zu einer international anerkannten Volumenmarke. 1998 legte ŠKODA mit dem OCTAVIA COMBI einen weiteren Welterfolg nach.

ŠKODA FABIA (1999)

Als drittes Modell unter dem Dach des Volkswagen-Konzerns betrat 1999 der ŠKODA FABIA die Bühne, ein Jahr später gesellte sich der ŠKODA FABIA COMBI hinzu. Heute ist der FABIA in dritter Generation erfolgreich und hat bereits mehr als vier Millionen Käufer gefunden.

ŠKODA SUPERB (2001)

Mit dem ŠKODA SUPERB belebte die Marke sowohl die Tradition als auch den Namen der Ober- und Luxusklasse-Fahrzeuge der 1930er wieder. Der neue SUPERB trat natürlich „nur“ in der Mittelklasse an und avancierte zum Flaggschiff von ŠKODA. Seit der zweiten Generation ergänzt der sehr gefragte SUPERB COMBI das Angebot.

ŠKODA KAROQ (2017)

Das neueste Modell der Marke setzt die SUV-Offensive von ŠKODA fort. Der Newcomer überzeugt mit seinem emotionalen Design, hohem praktischem Nutzwert, innovativen Konnektivitätslösungen und – erstmals in einem ŠKODA – dem frei programmierbaren digitalen Cockpit.


Als drittes Modell unter dem Dach des Volkswagen-Konzerns betrat 1999 der ŠKODA FABIA die Bühne

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