Top Story Simply Clever: Wie kommt das ŠKODA Logo unter das Eis?

Die IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft ist im vollen Gang. Dass ŠKODA Hauptsponsor des Turniers ist, macht schon das große Logo im Eis deutlich. Aber wie kommt es dort hin?

Anfangs ist alles schneeweiß. Nichts darf den Betonboden jetzt beflecken. Erst nach und nach erhält das Eishockeyfeld dann seine typischen Konturen: Torräume, rote und blaue Linien, die Bullypunkte. Und natürlich den Anspielpunkt im Zentrum. Mitten im großen ŠKODA Logo. Pfeilschnell flitzen die Cracks bei der 2017 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft über das Symbol des 25-maligen Hauptsponsors hinweg. Und stets mag man sich fragen: Wie kommt das ŠKODA Logo eigentlich unter das Eis?

ŠKODA Logo kommt zwischen zwei Eisflächen

Die Prozedur für den kompletten Eisaufbau beginnt bei einer Bodentemperatur von zehn Grad Minus und endet mit kalten Füßen. Dazwischen liegt ein Arbeitstag. Weißschicht auftragen, Oberfläche säubern, mit einem Eisfilm versiegeln, die Eisfläche genau vermessen, Spielmarkierungen und ŠKODA Logo einlegen und wieder eine Eisschutzschicht über alles.

In die Lanxess Arena in Köln, einer von zwei Spielorten der IIHF Eishockey-WM in Deutschland und Frankreich, kam für diesen Job kurz vor Turnierbeginn eigens ein Vier-Mann-Team des Untereis-Spezialisten Magrip aus Zufikon bei Zürich.

Das ŠKODA Logo brachten die Eidgenossen gleich mit. Ein fünfteiliges Puzzle. Durchmesser: neun Meter. Selbst produziert, gedruckt und exakt zugeschnitten. Stück für Stück legten sie es auf die Wärme reflektierende dichte Weißschicht, den Kameras der internationalen Fernsehsender zu Füßen. Plan und faltenfrei, dank eines besonderen Materials. Einem Mix aus Papier und Viskose. Kein PVC oder Meshnetz. „Nein, das würde sich mit dem Eis nur schlecht verbinden“, sagt Andy Dietrich von Magrip. Und das wäre fatal.


Bloß kein PVC benutzen

ŠKODA Logo saugt sich voll und friert fest

Denn liegt die auf hauchdünnem Eisfilm ausgebreitete Folie erst einmal in Wunschposition, heißt es: „Wasser, marsch!“ Millimeter um Millimeter füllt sich die Spielfläche. Das zuvor leicht angesprühte ŠKODA Logo saugt sich langsam voll und - friert fest. An seiner Lage lässt sich nun nichts mehr ändern. Nur den Schlittschuhen der Eishockeyprofis wird es noch nachgeben. Die Kufen können die Logofolie mühelos durchschneiden. Zur Sicherheit. Denn im Kampf um den Puck reißen die WM-Cracks tiefe Furchen in die zuletzt nur zwei Zentimeter dünne Eisschicht. Die Eismaschine zieht nach jedem Drittel alles wieder glatt.

Kosmetik, auch für das ŠKODA Logo. Es lässt sich übrigens erneut verwenden, wenn es wieder heißt: Spielfeld abtauen. Denn nach der IIHF Eishockey-WM gehören ŠKODA Logos weiterhin zum Spielfeldlook. ŠKODA ist ja Premiumpartner der deutschen Nationalmannschaft. Da wird die Automarke ihren fliegenden Pfeil bei allen Heimspielen im Mittelkreis platzieren. Immer eisgekühlt.


Die Kufen durchschneiden die Logofolie mühelos

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