Aktuelles Mythen über Reifen – ŠKODA klärt auf

ŠKODA klärt auf! Warum zum Beispiel Winterreifen rechtzeitig gewechselt und nicht im Sommer genutzt werden sollten.

Rund um Ostern ist es wieder so weit: An Ihrem ŠKODA sollten die Sommerreifen montiert werden. Dass der eine oder andere Fahrzeugbesitzer die Zeit bis zum Reifenwechsel hinauszögert, kann auch daran liegen, dass er an den hartnäckigen Gerüchten und Mythen festhält, die sich um Fahrzeugreifen ranken. Wir haben unsere ŠKODA Experten gefragt und räumen in diesem Artikel mit den falschen Annahmen auf.

1. Mythos über Reifen: Das Letzte aus den Winterreifen im Sommer herausholen

Winterreifen weisen für Witterungsbedingungen wie Reifglätte, Schnee und Eis konstruktionsbedingt völlig andere Eigenschaften auf als Reifen, die in den wärmeren Monaten gefahren werden. Es ist auch kein Marketing- oder Werbetrick, mit dem die Reifenhersteller die Fahrzeugbesitzer zur Kasse bitten wollen, um möglichst viel Gewinn zu machen. Unsere Experten erklären den Unterschied zwischen Winter- und Sommerreifen:

Sommerreifen bestehen aus einer härteren Laufflächenmischung, die bei einer Temperatur von unter sieben Grad verhärtet und spröde wird - was wiederum zu Lasten der Traktion geht. Sie sind darauf ausgelegt, die beste Leistung bei wärmeren Temperaturen zu bringen.

Winterreifen hingegen bleiben bei Temperaturen unter sieben Grad geschmeidig. Sie haben breite und tiefe Reifenkanäle, die dazu dienen, Schnee aufzunehmen, um den Grip in Kurven sowie die Traktion ­- also den Vortrieb des Fahrzeugs - auf verschneiten oder vereisten Straßen zu verbessern.

Weil es zugunsten der Sicherheit gute Gründe für den saisonalen Reifenwechsel gibt, besteht in Deutschland mittlerweile eine situative Winterreifenpflicht. Laut Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) müssen Winterreifen benutzt werden, wenn "Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte" vorherrscht (§ 2 Absatz 3a). Seit 2018 gilt zudem: Neu hergestellte Winterreifen erfüllen nur dann die Winterreifenpflicht, wenn sie das Alpine-Symbol aufweisen, ein dreigezacktes Berg-Piktogramm mit einer Schneeflocke in der Mitte. Das zuvor ausreichende M+S-Zeichen erfüllt die gesetzlichen Anforderungen bei Neureifen nicht mehr. Wichtig zu wissen: Laut Gesetz muss auch der Fahrzeughalter mit einem Bußgeld von 75 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen, wenn er sein Fahrzeug ohne angemessene Bereifung in fremde Hände gibt.

2. Mythos: Stärker abgefahrene Reifen auf den Hinterrädern anbringen

Für die Richtungsstabilität des Fahrzeugs in Kurven spielen nicht bloß die Seitenführungskräfte von Reifen an der gelenkten Vorderachse eine Rolle - es kommt genauso auf gut greifende Hinterräder an. Bei unzureichender Profiltiefe fallen die Seitenführungskräfte rapide ab. Beim Bremsen in Kurven wird das Gewicht auf die Vorderachse verlagert. Weisen die Hinterreifen eine unzureichende Profiltiefe auf, könnte das Fahrzeug hinten wegrutschen. Die Elektronische Stabilisierungskontrolle (ESC) moderner ŠKODA Modelle verhindert zwar das Schlimmste, aber dennoch gilt: Informieren Sie sich unbedingt bei Ihrem ŠKODA Partner, um die richtigen Reifen auf die richtige Achse anbringen zu lassen.

Bei Fragen zu Reifen hilft ihr ŠKODA Partner

3. Mythos: Ganzjahresreifen

Sie sind nicht das Allheilmittel, um für Winter und Sommer gleichermaßen gerüstet zu sein. ŠKODA Experte Dušan Petrovický erklärt an einem Beispiel, warum nicht:

"Sie tragen im Sommer Flip-Flops und im Winter Schneeschuhe. Es gibt natürlich Schuhe, die Sie das ganze Jahr tragen können, aber diese sind im Winter zu rutschig und im Sommer zu heiß. Mit Ganzjahresreifen sind Sie also im Nachteil, egal zu welcher Jahreszeit."

4. Mythos: Geld sparen und nicht auf die Empfehlung von Reifenexperten hören

Die Entwicklung eines neuen Fahrzeugs nimmt viel Zeit in Anspruch. Allein für die Reifen nehmen sich die Experten bis zu zwei Jahre Zeit für die Konzeption der besten und geeignetsten Bereifung eines neuen Modells. Zahlreiche und kontinuierliche Tests sind nötig, um dem Kunden die bestmögliche Bereifung für sein neues Fahrzeug anbieten zu können. Deshalb lohnt es sich, auf die Empfehlungen von Reifenexperten zu hören und auf Qualitätsreifen zu setzen.

5. Mythos: Bei einem Allradler kann ich auch im Winter mit Sommerreifen fahren

Das ist ein weiterer Mythos, dem Sie auf keinen Fall Beachtung schenken sollten. Allradantrieb ist eine tolle Sache, aber er setzt nicht die Gesetze der Physik außer Kraft. Deshalb: Auch Allradler erfordern eine saisongerechte Bereifung.

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