Top Story Mit diesen Tipps werden Sie zum Autofotografen – Teil 2

Profifotograf Julian Calverley verrät fünf weitere Tipps für das perfekte Foto mit der Smartphone-Kamera.

Im ersten Teil der Fotoreise von Julian Calverley hat der Profifotograf unter anderem Tipps zum richtigen Zeitpunkt und Wetter verraten. In Part Zwei folgen Ratschläge zur richtigen Perspektive, zur gelungenen Bearbeitung und wie Sie einen Gänsehautmoment ablichten.

6. Tipp: Finde den besten Blickwinkel

Das Wichtigste zuerst: nicht zoomen. Stattdessen lieber ums Fahrzeug bewegen, verschiedene Blickrichtungen testen, aus verschiedenen Winkeln knipsen. Schon eine kleine Veränderung kann das visuelle Gewicht und die Wirkung der Linienführung des Fahrzeugs komplett verändern. Weit verbreitet und sehr hilfreich: die Drittelregel. Dabei wird das Bild gedanklich mit je zwei waagerecht und senkrecht verlaufenden Linien in neun gleich große Stücke geteilt. So entstehen vier Schnittpunkte. Das Motiv, in diesem Fall das ŠKODA Modell, sollte möglichst auf einem dieser Schnittpunkte positioniert werden. Mit der Drittelregel nähern Sie sich dem Goldenen Schnitt an, der ein Bild optimal aufteilt. So beugen Sie langweiligen Bildern vor, in denen das Auto einfach nur mittig platziert ist.

7. Tipp: Auch Fahrzeuge haben schicke Augen

Beim Fotografieren von Personen liegt der beste Blickwinkel grundsätzlich auf Augenhöhe. Beim Fahrzeug gilt dasselbe für die Scheinwerfer. Die Vorderräder sollten gerade sein oder von der Kamera wegzeigen, sodass die Felgen gut zur Geltung kommen. Für Bilder der Frontansicht rät der Experte: Hauptscheinwerfer aus, Stand- oder LED-Tagfahrlicht sehen besser aus. Beim Fotografieren der Heckansicht hingegen heißt es: Lights on! Wer dem Bild einen Sinn für Dynamik hinzufügen möchte, nutzt beim Motiv Leitlinien wie Straßen oder Brücken.

8. Tipp: Gänsehautmoment

Für ein einzigartiges Foto braucht es Geduld und gute Vorbereitung. Julian Calverley sucht sich gerne aufregende Orte mit spannenden Wetterwechseln aus. Zum Beispiel Küsten, an denen Ebbe und Flut herrschen. Er vergleicht die Suche nach dem besten Bild mit Angeln: An manchen Tagen beißen die Fische an, an anderen nicht. Bevor der Fotograf auf den Auslöser drückt, erkundet er die Umgebung und positioniert dann das Fahrzeug in der gewünschten Szenerie. So arbeitet er sich zum perfekten Motiv vor, bei dem Hinter-, Mittel- und Vordergrund zusammen mit dem Auto eine harmonische Komposition ergeben.

9. Tipp: Bei der Bearbeitung ist Zurückhaltung angesagt

Calverley nutzt nur zwei Apps, wenn er mit dem Smartphone fotografiert: die Kameraanwendung des Telefons und Snapseed. Über die Handykamera regelt er zum Beispiel die Belichtung. Das Bild exportiert er in die App Snapseed. Dort bearbeitet er das Foto und teilt es anschließend über soziale Kanäle. Zudem archiviert er das Foto in einem Cloud-Dienst.

10. Tipp: Die eigene Postproduktions-Routine finden

Wenn der Engländer Fotos mithilfe der App Snapseed bearbeitet, folgt er dabei einer festen Reihenfolge. Zunächst passt er die Schärfe an, anschließend lenkt er mit der Vignetten-Funktion den Fokus auf das Fahrzeug. Dann kommt die Option „Körnung“ zum Einsatz, mit der sich auch die Farbe anpassen lässt. Durch Einsetzen des Weichzeichners mutet das Bild weniger digital an. Nun wird die sogenannte „Dodge and Burn“-Technik verwendet. Mit diesem Pinsel-Tool können Bildteile aufgehellt oder nachgedunkelt werden. Das Ergebnis: Das Foto wirkt plastischer.

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