Aktuelles Manuelle und automatische Getriebe von ŠKODA

Ein Blick auf die Getriebe von ŠKODA

Seit fast 100 Jahren gibt es automatische Getriebe. Und genauso alt ist die Frage, ob sie besser oder schlechter sind als manuelle Schaltboxen. Viele haben dazu eine Meinung, und ganz viele lassen sich dabei von Vorurteilen leiten, die längst überholt sind. Eine manuelle Schaltung sei die "sportlichere" Variante und spare Kraftstoff ein. Mit Automatik hingegen sei es nicht möglich, spritsparend und dynamisch zu fahren. Dass solche Mythen längst nicht mehr stimmen und die Wahl des Getriebes heute vor allem eine Frage des persönlichen Geschmacks ist, zeigt unser Blick auf die automatischen und manuellen Getriebe von ŠKODA:

Das ŠKODA Doppelkupplungsgetriebe

Es gibt eine Reihe von automatischen Getriebearten. Das Direktschaltgetriebe (DSG) von ŠKODA zählt beispielsweise zu den Doppelkupplungsgetrieben und verfügt über zwei Teilgetriebe. Abhängig von der eingelegten Gangstufe stellt dieses Getriebe über die Antriebswelle eines der beiden Getriebe einen Kraftschluss zum Motor her. Während der Fahrt in diesem Gang wählt das andere Getriebe schon den nächsten Gang vor und steht damit auf "stand-by". Sobald das Getriebesteuergerät über die verschiedenen Sensoren den idealen Schaltpunkt erkennt, stellt die zweite Kupplung automatisch den Kraftfluss zum bereits eingelegten neuen Gang her. Dann spielt das Doppelkupplungsgetriebe seine Stärken aus und ermöglicht einen Schaltwechsel in Millisekunden ohne Zugkraftunterbrechung. Was die Frage nach der Dynamik eindrucksvoll beantwortet.

Moderne Technik vereint Effizienz und Dynamik

Schaltgetriebe sind in der Regel preiswerter als Automatikgetriebe. Im ŠKODA Konfigurator wird deutlich, dass die Modelle bei gleicher Motorisierung ein höheres Budget erfordern, wenn sie über ein Automatikgetriebe verfügen. Dafür erhalten ŠKODA Fahrer einen großen Komfortgewinn und die Gewähr, dass sie immer in der richtigen Gangstufe unterwegs sind. Hinzu kommt: DSG bietet die Voraussetzung für ein besonders cleveres Assistenzsystem. Der für viele ŠKODA Modelle erhältliche Stauassistent übernimmt bei Stop-and-Go-Verkehr vollautomatisch das Anfahren und Bremsen.

In der Regel haben moderne Automatikgetriebe mehr Gänge als manuelle Getriebe. Eine moderne Elektronik passt die Schaltzeitpunkte den Fahrgewohnheiten des Fahrers an. So ist spritsparendes Fahren ebenso möglich wie eine sportliche Gangart. Wer dennoch auf manuelle Getriebe steht, sollte öfters einen Blick auf die Gangempfehlungsanzeige werfen und entsprechend schalten. Denn wer im richtigen Drehzahlbereich fährt, senkt den Verbrauch des Fahrzeugs und auch das Geräuschniveau.

ŠKODA ermöglicht Kunden bei allen aktuellen Modellreihen die Wahl zwischen Automatik- und Schaltgetriebe. Tendenziell werden die "kleineren" Modelle eher mit manuellen Getrieben geordert, während in den höheren Segmenten der Automatikanteil deutlich höher liegt.

Die Vorteile der beiden Getriebearten

Automatik heute schneller als jeder Mensch

Manche Menschen mögen einfach das Gefühl, die Kupplung zu treten, den Schalthebel durch die Kulisse zu führen und wieder einzukuppeln. Bei Renn- und Rallyefahrern ist das händische Schalten ohnehin unerlässlich, weil sie Drehzahl und Gangstufe für eine optimale Fahrzeugkontrolle am Limit selbst bestimmen müssen. Und auch wenn die Elektronik den Profis heute viel Arbeit abnimmt: Fertigkeiten wie Zwischengas und Linksbremsen zu beherrschen, vermittelt immer noch ein richtig gutes Gefühl. Für den "normalen" Autofahrer spielt das natürlich keine Rolle.

Was die Geschwindigkeit der Gangwechsel angeht, müssen selbst Profirennfahrer eingestehen, dass die Technik sie längst abgehängt hat. Sollte ein modernes Automatikgetriebe mal langsam schalten, dann nur, um den Komfort für die Fahrzeuginsassen zu erhöhen.

Ein Blick in die Zukunft

Alles deutet darauf hin, dass große und höherpreisige Fahrzeuge auch künftig eher mit Automatikgetrieben ausgestattet werden. Umso teurer das Fahrzeug, desto eher sind Käufer dazu bereit, in ein Automatikgetriebe zu investieren. Das gilt auch, obwohl Klein- und Kleinstwagen bereits über hochwertige Automatikgetriebe verfügen. Zuletzt wird es in Zukunft eine Frage des Geschmacks und natürlich des Preises bleiben, ob ein Fahrer manuell oder automatisch schalten (lassen) möchte.

Lesen Sie jetzt "Die fünf Stufen des autonomen Fahrens"

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