Aktuelles Licht an! Die Evolution der ŠKODA Scheinwerfer

Gaslaterne, Xenon und LED: Wie sich in mehr als 100 Jahren die Scheinwerfer entwickelt haben.

Die ersten Autos tuckerten noch mit gasbetriebenen Karbidlaternen durch die Nacht, die nur wenige Meter weit leuchten konnten. 100 Jahre später strahlen Autoscheinwerfer dank Lasertechnologien bis zu 600 Meter weit und blenden bei Gegenverkehr automatisch ab. Vom Bosch-Licht über Xenon bis zur heutigen LED-Technik ist viel passiert in der Geschichte der Scheinwerfer.

Als einer der ältesten Automobilhersteller der Welt hat ŠKODA diese Evolution seit den Anfängen begleitet und war bei Technik und Design immer vorn dabei. Wir haben uns ein paar Perlen aus dem ŠKODA Museum rausgesucht, um die eindrucksvolle Entwicklung der ŠKODA Scheinwerfer zu zeigen:

LAURIN & KLEMENT VOITURETTE A

Das erste Auto aus Mladá Boleslav, die LAURIN & KLEMENT VOITURETTE A von 1906, war optional mit Karbidlampen erhältlich. Scheinwerfer waren damals noch keine Pflicht im Straßenverkehr. Zuvor wurden wie bei Pferdekutschen Lampen mit Kerzen oder Petroleum verwendet, um den Weg zu beleuchten.

LAURIN & KLEMENT ŠKODA 110

Das erste Licht, das über einen Generator erzeugt wurde, führt Bosch 1913 ein. In den 1920er-Jahren avancierte es zur Standardausstattung bei Autos, so wie bei diesem LAURIN & KLEMENT ŠKODA 110 von 1929. Neu war auch die Möglichkeit, zwischen Abblend- und Fernlicht umzuschalten. Dazu ließ sich die Neigung der Scheinwerfer mit einem Hebel im Fahrzeug verstellen.


Neu war auch die Möglichkeit, zwischen Abblend- und Fernlicht umzuschalten.

ŠKODA 645

Das Herstellerlogo in das Scheinwerferglas zu gravieren, war in den späten 1920er- und frühen 1930er-Jahren en vogue. Auch das neue Oberklasse-Modell aus Mladá Boleslav, der ŠKODA 645, konnte sich diesem Trend nicht entziehen. Die Typenbezeichnung 645 verweist übrigens mit der ersten Ziffer auf die Zylinderzahl und mit den letzten Ziffern auf die PS.

ŠKODA POPULAR MONTE CARLO

Die Scheinwerfer hinter Gittern zu verstecken, war eigentlich nur bei militärischen oder landwirtschaftlichen Fahrzeugen zu finden. Der legendäre ŠKODA POPULAR MONTE CARLO machte eine Ausnahme und gehört auch deshalb zu den bedeutendsten Modellen der ŠKODA Geschichte. Die gesamte Karosserie dieses Sportlers war aerodynamisch optimiert. Die Scheinwerferblenden unterstrichen die windschlüpfige Linie.


Der ŠKODA POPULAR MONTE CARLO gehört zu den bedeutendsten Modellen der ŠKODA Geschichte.

ŠKODA OCTAVIA

Der OCTAVIA aus den 1960er-Jahren war ein besonderes Auto. Einzigartig in der Geschichte von ŠKODA war der Gangschalthebel direkt am Lenkrad. Auch das zum Umschalten von Abblend- auf Fernlicht wirkt aus heutiger Sicht unkonventionell, war damals aber durchaus üblich: Dazu musste der Fahrer einen Knopf neben dem Kupplungspedal betätigen.

ŠKODA 125

Die nächste Evolutionsstufe war mit dem ŠKODA 125 in den 1980er-Jahren erreicht, als große Scheinwerferkästen in die Fahrzeugfront integriert wurden. Bisher waren runde und ovale Scheinwerfer üblich. Beim ŠKODA 125 wanderten zudem die Blinker von der Stoßstange nach oben direkt neben die Scheinwerfer.

ŠKODA SUPERB I

Zur Jahrtausendwende überschlug sich dann die technische Entwicklung. Den ersten Bi-Xenon Scheinwerfer mit dynamischer Leuchtweitenverstellung und ausfahrbaren Scheinwerfer-Reinigungsdüsen gab es erstmals beim SUPERB I im Jahr 2001 als optionales Extra.


Zur Jahrtausendwende überschlug sich die technische Entwicklung.

ŠKODA OCTAVIA III

Die LED-Technologie führte ŠKODA beim OCTAVIA RS im Jahr 2009 ein. Damals noch als Zusatzleuchte in der Frontstoßstange. Ab 2013 verfügten dann auch die Hauptscheinwerfer beim OCTAVIA und dem überarbeiteten SUPERB II über die moderne Leuchttechnologie.

ŠKODA KAROQ

Die Entwickler der Scheinwerfer-Technologie hat insbesondere in den vergangenen beiden Jahrzehnten rasant Fahrt aufgenommen. Halogen wurde durch Xenon abgelöst, und heute gilt LED als die optimale Lösung für eine gute Ausleuchtung der Straße. Die LED-Technik arbeitet Hand in Hand mit fortschrittlichen Fahrassistenzsystemen wie dem Lichtassistenten im neuen ŠKODA KAROQ, der je nach Lichtverhältnissen und Verkehrssituation automatisch auf- und abblendet. Was uns in Zukunft wohl noch erwartet?

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