Events Hoffnung auf Rädern

Mit dem Fahrrad Spenden sammeln: ŠKODA unterstützt die Tour der Hoffnung zugunsten krebskranker Kinder.

Vier Tage, 190 Teilnehmer, 300 Kilometer, 2,25 Millionen Euro – so lässt sich die Tour der Hoffnung in Zahlen zusammenfassen. Doch die Charity-Fahrradtour ist so viel mehr als das. Sie ist auch eine Reise der Zuversicht, des Zusammenhaltens, des Durchbeißens, der Freundschaft und des Muskelkaters.

Seit 35 Jahren machen sich jeden Sommer die hilfsbereiten Radler – darunter Ärzte, Ex-Profisportler und Prominente – auf den Weg, mit dem Ziel, möglichst viele Spendengelder zugunsten krebskranker Kinder einzusammeln. Die Strecke führt immer durch einen anderen Teil des Landes, dieses Mal Mitte August von Gießen über Marburg und Frankfurt bis Heidelberg. Bei den zahlreichen Zwischenstopps sammeln die Teilnehmer Spenden von Firmen und Gemeinden ein und machen auf das Los der hilfsbedürftigen Kinder aufmerksam.

Der Erlös dieser Tour geht an 45 Institutionen bundesweit, wie etwa das Universitätsklinikum Freiburg, Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin oder die Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V. – und zwar jeder Cent davon. Denn die Kosten der Tour tragen Firmen und Institutionen oder Teilnehmer selbst. So kommt die Hilfe zu 100 Prozent dort an, wo sie gebraucht wird: bei den Kindern.

Laien am Lenker

Für die meisten Teilnehmer der Tour ist der Fahrradsattel nicht der gewohnte Sitzplatz, doch für die gute Sache machen sie es sich darauf (un-)bequem. Ex-Eiskunstläuferin – und Moderatorin der Zwischenstopps – Marina Kielmann urteilt: „Man sollte sich schon vorbereiten“. Gentleman-Boxer Henry Maske interpretiert das für sich so: „Ich habe mich sehr gut vorbereitet. Aber nur mental.“

Dem früheren Eiskunstlauf-Europameister Norbert Schramm fiel der Umstieg vom Eis auf das Zweirad dagegen nicht schwer. Er nimmt seit 20 Jahren an der Tour der Hoffnung teil und findet: „Man kann auch auf dem Rad eine gute Figur machen“. Und auch die mehrfache Olympiasiegerin und Weltmeisterin im Rudern, Kathrin Boron-Kölm, ist sattelfest: „Radfahren war bei uns Trainingsmittel“. Seit über einem Jahrzehnt macht sie bei der Tour mit: „Wenn man einmal dabei ist und das erlebt, dann springt sofort der Funke über“.


Wenn man einmal dabei ist und das erlebt, dann springt sofort der Funke über

Profis an den Pedalen

Der mit 87 Jahren älteste Teilnehmer im Feld ist dagegen ein Rennrad-Urgestein. Gustav Adolf „Täve“ Schur konnte als erster Deutscher (damals war er noch DDR-Bürger) die Weltmeisterschaft der Amateure und die Internationale Friedensfahrt gewinnen. Auch die Fahrrad-Asse Klaus-Peter Thaler und Kai Hundertmarck sind mit von der Partie. Weltmeister Thaler, der von Anfang an bei der Tour der Hoffnung antritt, führt das Teilnehmerfeld als Kapitän an. Und Hundertmarck, Sieger des Henninger Turm Rennens, gibt zu: „Das Langsamfahren ist das Anstrengendste für mich, da tut nach einer Weile der Hintern weh. Beim Schnellfahren hat man einfach mehr Spannung und sitzt ganz anders auf dem Sattel.“ Warum er die schmerzende Rückseite dennoch in Kauf nimmt, schildert er eindrucksvoll: „Wir besuchen immer wieder die Kliniken, denen die Spenden zugutekommen. Da hat man oft einen Kloß im Hals und wenn man sieht, dass man wenigstens eine Kleinigkeit bewegen kann, ist das das schönste Gefühl.“

Solidarität im Sattel

Helfen können ist für die Teilnehmer der Tour der Hoffnung Motivation und Belohnung. Und manchmal auch untereinander nötig, sagt Marina Kielmann: „Die Stimmung beim Radfahren ist großartig. Alle im grünen Trikot, alle mit gelbem Helmüberzug – auf dem Fahrrad ist jeder gleich. Alle haben das gleiche Ziel: Wir sammeln Spenden, dafür fahren wir von A nach B und jeder tritt in die Pedale so gut es geht. Und wenn einer nicht mehr kann, dann kommt unser Tour-Logo zum Tragen – und einer schiebt den anderen.“

Station bei ŠKODA

In diesem Jahr machte die Tour der Hoffnung auch bei ŠKODA AUTO Deutschland in Weiterstadt bei Darmstadt Station. Dort empfingen die Mitarbeiter der Marke das Peloton begeistert. Bereits im Vorfeld hatten sie bei Flohmärkten, Kuchenbasaren, dem firmeneigenen Sommerfest sowie im Rahmen einer Fahrradversteigerung Spenden gesammelt. Diese verdoppelte ŠKODA auf die Gesamtsumme von 6.908 Euro.


Alle haben das gleiche Ziel: Wir sammeln Spenden

Angesichts der ungeraden Zahl zeigte sich Henry Maske begeistert: „Ein Unternehmen spendet selten einen Betrag mit einer Acht am Ende. Meine entsprechende Vermutung wurde dann auch bestätigt: Hier haben Mitarbeiter gesammelt und der Betrag wurde von der Geschäftsführung verdoppelt. ŠKODA ist insgesamt sehr engagiert, aber diese acht Euro machen die Sache besonders charmant – weil man dann weiß, dass jeder Mitarbeiter nach seinen Möglichkeiten dabei war. Dafür kann man den Mitarbeitern nur herzlich danken.“

Als Geschäftsführer Frank Jürgens den Spendenscheck an Tour der Hoffnung Schirmherrin (und Biathlon-Olympiasiegerin) Petra Behle übergab, erläuterte er: „ŠKODA hat großen Erfolg und damit auch große Verantwortung. Mit unserem Engagement bei der Tour der Hoffnung möchten wir dieser Verantwortung gerecht werden.“

Auch die Radhosen und Trinkflaschen aller Teilnehmer waren von ŠKODA gesponsert. Und bevor die Radler auf ihrer Spendentour weiterzogen machte Jürgens deutlich, dass sie auch künftig mit der Unterstützung der Marke rechnen dürfen: „Wir sind zum fünften Mal bei der Tour der Hoffnung dabei und ich versichere: Es war nicht das letzte Mal. Die Kombination aus Radsport, sozialem Engagement und ŠKODA ist perfekt. Schließlich liegen im Fahrrad unsere Wurzeln.“

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