Top Story Fahrrad extrem: Die verrücktesten Radtouren der Welt – Teil 2

Mit dem Rad einmal rund um die Welt, eine Familien-Radtour von Alaska nach Argentinien und eine taffe Dame radelt zum Südpol.

Im ersten Teil unserer Geschichte rund um die verrücktesten Radtouren der Welt begleiteten wir bereits Rekordradler, taffe US-Soldaten auf zwei Rädern und Mount Everest-Bezwinger. Aber es gibt noch viele weitere spannende Geschichten von Weltenbummlern auf zwei Rädern: Kommen Sie mit ins Abenteuer.

2001 bis 2005: Alastair Humphreys absolviert vierjährige Weltreise mit dem Fahrrad

Im August 2001 sagte Alastair Humphreys seiner britischen Heimat in der Grafschaft Yorkshire "Goodbye". Vor ihm lag ein mehr als vierjähriges Abenteuer auf zwei Rädern. Der Brite hatte es sich zum Ziel gesetzt, die Welt mit dem Fahrrad zu umrunden. Die Reise führte ihn zunächst quer durch Europa und Afrika. In Südafrika angekommen, setzte Humphreys per Schiff nach Südamerika über. Dort radelte er an der Westküste entlang bis in den hohen Norden nach Alaska. Von dort überquerte er per Schiff die Beringsee und setzte seine Extrem-Radtour anschließend im russischen Magadan fort. Die Weltreise führte ihn über Japan, China und Zentralasien zurück nach Europa, wo er im November 2005 ankam. Während des über vier Jahre und drei Monate andauernden Trips durchquerte Alastair Humphreys 60 verschiedene Länder und fünf Kontinente. Nach seiner Rückkehr hatte er 74.030 Kilometer in den Beinen.

2008 bis 2011: 27.842 Kilometer lange Familien-Radtour mit zwei Kindern von Alaska nach Argentinien

2008 startete in Alaska eine Familientour der etwas anderen Art: Gemeinsam mit ihren beiden zehnjährigen Söhnen Daryl und Davy machten sich Nancy Sathre-Vogel und ihr Ehemann John Vogel auf, um von Prudhoe Bay am nördlichen Zipfel des nördlichsten US-Bundesstaates quer durch Amerika zu radeln. Auf ihrer 27.842 Kilometer langen Tour durchquerte das Quartett 15 Länder. Für den Nachwuchs stand neben Pedalieren natürlich auch Pauken auf dem Stundenplan. Denn um den Schulausfall zu kompensieren, unterrichteten die Vogels ihre Kinder unterwegs kurzerhand selbst. Am 21. März erreichten sie in der argentinischen Stadt Ushuaia den südlichsten Punkt Südamerikas.

2013: Maria Leijerstam radelt als erster Mensch zum Südpol

Was für eine im wahrsten Wortsinne coole Geschichte: Mitten im Ross-Schelfeis schwang sich Maria Leijerstam am 17. Dezember 2013 in den Fahrradsattel. Die damals 35-jährige Britin hatte es sich zum Ziel gesetzt, mit ihrem selbstgebauten Liegerad vom äußeren Ende der Antarktis bis zum Südpol zu fahren. Die Route über die sogenannte Südpol-Traverse führte unter anderem über die Bergketten der Trans-Antarktis – hier stellten sich Maria zahlreiche steile Anstiege in den Weg. Doch die Extremsportlerin meisterte alle Herausforderungen, erklomm unter anderem einen 2.941 Meter hohen Gipfel und erreichte nach zehn Tagen, 14 Stunden und 56 Minuten tatsächlich den Südpol. Damit sicherte sie sich einen Eintrag ins Guinness Buch der Weltrekorde als „erster Mensch, der den Südpol mit dem Fahrrad erreicht hat“. Gleichzeitig stellte sie einen neuen Weltrekord für die „schnellste Reise mit Muskelkraft vom Rand des antarktischen Festlandes bis zum Südpol“ auf.


Eine im wahrsten Wortsinne coole Geschichte

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