Aktuelles Euro Trek 2019 mit dem ŠKODA KAROQ SCOUT

Insgesamt knapp 400 Kilometer Fahrstrecke, mehr als ein Drittel davon abseits fester Wege teilweise unter extremen Bedingungen.

Insgesamt knapp 400 Kilometer Fahrstrecke, mehr als ein Drittel davon abseits fester Wege teilweise unter extremen Bedingungen. Auf dem Euro Trek 2019 quer durch Albanien hat der ŠKODA KAROQ SCOUT 2.0 TDI* Schwerstarbeit zu leisten. Das kompakte SUV zeigt sich dabei für alle Aufgaben bestens gerüstet.

Albanien war bis in die 1990er Jahre so etwas wie eine autofreie Zone. Unter der Führung des Diktators Enver Hoxha war nach dem zweiten Weltkrieg jeglicher Privatbesitz - und damit auch Autos - verboten. Ein Verbot, dessen Folgen bis in die heutige Zeit zu spüren sind. So ist das Netz asphaltierter Straßen absolut überschaubar. Der überwiegende Teil der Verbindungen zwischen den Ortschaften und Ansiedlungen sind Wald- oder Schotterpfade.

Schon die bringen viele Fahrzeuge an ihre Belastungsgrenzen. Für die inzwischen vierte Austragung des Euro Trek aber wollte das Organisations-Team den KAROQ SCOUT vor weitaus höhere Ansprüche stellen. Und so musste sich die aus zwölf dieser Wagen bestehende ŠKODA-Karawane oftmals über felsigen und scharfkantigen Untergrund oder Geröllhalden einen Weg suchen. Ein Unterfangen, das mit Bravour gemeistert wurde. Fast spielerisch ging es selbst über richtig schwierige Passagen. Und - das sei vorweg gesagt - trotz der teilweise recht heftigen Quälerei des Materials gab es weder einen Defekt noch einen anderen Schaden. Mensch und Maschine kamen wohlbehalten am Endpunkt an.

Von den Schwierigkeiten, die es auf der Fahrt quer durch Albanien zu bewältigen geben sollte, ist nach der Ankunft in der Hauptstadt Tirana noch nichts zu erahnen. Hier gilt es vor allem, sich der oftmals unorthodoxen albanischen Fahrweise im dichten Verkehrsgewühl der City anzupassen. Doch bereits wenige Kilometer außerhalb der Hauptstadt ist davon nichts mehr zu spüren. Die Zahl der Fahrzeuge nimmt von Minute zu Minute auf der hier noch gut ausgebauten Schnellstraße ab. Als die verlassen wird, tauchen die ersten Eselskarren und Pferdegespanne als Transportmittel auf. Die sind im Prinzip auch deutlich besser geeignet, um auf den engen und mit tiefen Löchern gespickten Wegen voran zu kommen. Der mit einem 190 PS starken Zweiliter-Diesel und Allradantrieb ausgerüstete KAROQ SCOUT aber absolviert leicht und locker diesen ersten Test, der sich im Nachhinein eher als leichte Fingerübung entpuppt.

Das zeigt sich am zweiten Tag. Nach der Übernachtung in Elbasan - die von einer römisch-osmanischen Stadtmauer umgebene Altstadt ist überaus sehenswert - geht es zwar zunächst auf einem glatten Asphaltband voran. Doch schon bald führt der Weg über Stock und Stein. Kurvige und enge Pfade ziehen sich steil bergan. Immer wieder gilt es, aus dem Boden ragenden Felsbrocken auszuweichen. Schließlich hat der SCOUT die identische Bodenfreiheit wie die anderen Modelle der Baureihe, verfügt serienmäßig lediglich über einen Triebwerksunterbodenschutz. Hilfreich bei einigen der ganz heftigen Kletterpartien und anschließenden Abstiege indessen ist der Offroad-Modus. Wird der über die Taste in der Mittelkonsole aktiviert verändern sich die Kennlinien für alle betroffenen Assistenzsysteme und optimieren die Einstellungen für Geländefahrten. Der Modus ist bis zu einer Geschwindigkeit von Tempo 30 aktiv und bietet Anfahr-, Traktions- sowie Bremsunterstützung und greift bei Bergabfahrten ein.

Der ŠKODA KAROQ SCOUT

Beim Mittagsstopp im mehr als 2400 Jahre alten, malerisch gelegenen Berat zeigen sich alle Tour-Teilnehmer begeistert von der Streckenführung und dem, was der ŠKODA KAROQ SCOUT leistet. Auch Geschäftsführer Frank Jürgens ist mehr als zufrieden: " Natürlich war ich schon vor der Tour von dem Auto überzeugt. Doch wie der KAROQ die enorme Beanspruchung auf diesem Terrain bewältigt, ist schlichtweg faszinierend. Hier wird deutlich, dass der Wagen nicht nur äußerlich einen robusten Eindruck macht, sondern auch in der Praxis hohen Belastungen standhält." Jürgens weist in diesem Zusammenhang auf die hohe Allradkompetenz von ŠKODA hin, die sich auf einer solchen Expedition auszahlt.

Nach einem letzten Blick auf den Stadtteil Mangalem mit den am Berghang dicht an dicht stehenden Häusern, die der Berat den Beinamen "Stadt der 1000 Fenster" gegeben haben, rollt der Tross wieder los. Vorbei an Schaf- und Ziegenherden führt der Weg extrem steinig und über wenig vertrauenserweckende Brücken zur Osum-Schlucht. Die wird nicht ohne Grund als Grand Canyon Albaniens bezeichnet. Der etwa 13 Kilometer lange Einschnitt ist teilweise bis zu 100 Meter tief und bietet atemberaubende Blicke.

Vor dem Tagesziel Gjirokastër wartet noch eine weitere Überraschung. Mitten im Nirgendwo, in dem immer mal wieder winzige Ansiedlungen mit drei oder vier Häusern auftauchen, wird der ŠKODA-Tross im aus zwei Gebäuden und einer Holzhütte bestehenden Sevran von Ledia und ihrer knapp einjährigen Tochter Ajla empfangen. In der über einen Steg zu erreichenden Hütte hat Ledia mit ihrer Mutter so etwas wie eine Raststätte eingerichtet. Es gibt selbstgemachte Säfte, Gebäck und dazu aus riesigen Flaschen einen sehr schmackhaften Honig.

Da die Zeit drängt, ist der Aufenthalt hier aber nur kurz. Fahrten über die oftmals tückischen Pfade im unübersichtlichen Gelände sind nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr empfehlenswert.

Bevor die dritte und letzte Etappe des Euro Trek 2019 auf der Fähre zur griechischen Insel Korfu endet, werden die Fahrzeuge auf einem beschwerlichen Weg durch die Berglandschaft nochmals mächtig gefordert. Zum Glück hält das Wetter. Bei Regen wären die Anstiege auf dem felsigen Untergrund extrem rutschig, die Fahrten in den teilweise schon jetzt leicht schlammigen Tälern noch anspruchsvoller geworden. Dessen ungeachtet kommt aus dem Führungswagen wie schon an den Tagen zuvor die Ansage: "Bitte an den Offroad-Modus denken. Das vor uns liegende Gelände hat es in sich. Denkt an den Abstand. Sonst kann es Schäden an der Frontscheibe geben, wenn kleine Steine hochgeschleudert werden." Eine Mahnung, die auch auf dieser Etappe befolgt wird und dazu beiträgt, dass, wie schon eingangs erwähnt, alle Autos und auch Teilnehmer ohne das geringste Problem das Ziel erreichen. ŠKODA AUTO Deutschland Geschäftsführer Jürgens lehnt sich denn auch äußerst zufrieden an den KAROQ SCOUT, mit dem er unterwegs war und sagt: "Ich habe viele neue Eindrücke aus einem bisher für mich unbekannten Land gesammelt. Und der KAROQ hat mit seiner Robustheit und Zuverlässigkeit genau das bestätigt, was ich erwartet habe."

 

Von Wolfgang Schäffer

Mensch und Maschine kamen wohlbehalten am Endpunkt an.

* Verbrauch nach Verordnung (EG) Nr. 715/2007; CO2-Emissionen und CO2-Effizienz nach Richtlinie 1999/94/EG. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de), unentgeltlich erhältlich ist.


2,0 l TDI SCR DSG 4x4 110 kW (150 PS)
innerorts 6,2 l/100km, außerorts 4,9 l/100km, kombiniert 5,4 l/100km, CO2-Emissionen kombiniert 142 g/km, CO2-Effizienzklasse B


2,0 l TDI SCR DSG 4X4 140 kW (190 PS)
innerorts 6 l/100km, außerorts 4,8 l/100km, kombiniert 5,2 l/100km, CO2-Emissionen kombiniert 138 g/km, CO2-Effizienzklasse B

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