Rückspiegel 68er-Bewegung: ŠKODA vor 50 Jahren

Ende der 60er-Jahre wurde die Welt moderner und auch ŠKODA präsentierte sich neu

Vor 50 Jahren starteten wir in eine neue Welt. Die 1968er-Bewegung nach dem Summer of Love versprach eine kulturelle, gesellschaftliche und politische Revolution. Das Leben sollte freier, bunter und offener werden und alte Muster schienen überkommen. Selbstbestimmtes Reisen wurde für viele erschwinglich und das Auto entwickelte sich zum Statussymbol einer neuen Generation. Es war die glorreiche Zeit des VW Käfer und vor allem des VW Bus T1, genannt "Bulli". Ein elementares Symbol der Hippie-Ära.

Auch der ŠKODA OCTAVIA sorgte damals vom Start weg für Furore. Der geräumige Zweitürer verkaufte sich über 300.000 Mal und prägte vielerorts das Straßenbild. Die besonders geräumige Kombiversion mit der clever zweigeteilten Heckklappe blieb noch bis 1971 im Programm. Der OCTAVIA gilt bis heute als Beleg für die hohe Ingenieurskunst des tschechischen Automobilbaus – genau wie sein Nachfolger ŠKODA 1000 MB sowie der elegante Zweitürer 1100 MBX.

Nehmen wir die beliebtesten ŠKODA Modelle der 68er-Bewegung mal genauer unter die Lupe:

OCTAVIA – Der Achte wurde zur Nummer eins

Der OCTAVIA debütierte 1959. Eine damals wesentliche Neuerung der viersitzigen Limousine war eine verbesserte Vorderachse mit Einzelradaufhängung, die für mehr Komfort und ein sichereres Fahrverhalten sorgte. Dieser Fortschritt sollte bei ŠKODA einen neuen Namen tragen. Hießen die Vorläufer noch 1101 oder 440 („Spartak“), sollte die neue Modellbezeichnung OCTAVIA (vom lateinischen Wort für die Zahl Acht) mehr Erfolg auf dem internationalen Markt bringen, was auch gelang. Wobei sich die Wahl der Zahl daraus erklärt, dass der Newcomer das achte Pkw-Modell der Marke nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs war.

Mit dem 2+2 Sitzer ŠKODA FELICIA wurde ein sportliches Cabriolet auf Basis des OCTAVIA entwickelt, das heute als einer der beliebtesten Oldtimer der tschechischen Marke gilt. Bis 1964 wurden fast 15.000 FELICIA gefertigt.

Der OCTAVIA debütierte 1959 mit wesentlichen Neuerungen

ŠKODA 1000 MB – Meilenstein aus Mladá Boleslav

Der Nachfolger des OCTAVIA gilt noch heute als Meilenstein in der Modellgeschichte von ŠKODA. Der geräumige Viertürer 1000 MB war das erste Auto aus Mladá Boleslav mit selbsttragender Karosserie, Heckmotor und Heckantrieb. Er setzte Maßstäbe in Sachen Komfort, Leistung und Technik. Bis 1969 liefen über 400.000 Exemplare vom Band. Bei relativ kompakten Abmessungen (4,17 m lang, 1,62 m breit und 1,39 m hoch) bot der 1000 MB genug Platz und Komfort für die ganze Familie. Die Sitze konnten einzeln umgeklappt werden – Funktionalität war eben schon immer ein Markenzeichen von ŠKODA. Der Kofferraum unter der Fronthaube fasste stolze 220 Liter. Für rund 5.000 Deutsche Mark war der ŠKODA 1000 MB ein äußerst attraktives Auto mit "Schlafsitzen" und einem geringen Benzinverbrauch von sieben Litern auf 100 Kilometer.

Funktionalität – ein Markenzeichen von ŠKODA.

Für alle Fälle: MBG, MBX und De Luxe

1966 präsentierte ŠKODA den 1000 MBG, der über noch mehr Leistung verfügte, sowie den eleganten Zweitürer 1100 MBX. Im November 1967 setzte ŠKODA noch einen drauf und erweiterte sein Angebot um die dynamischere Ausführung 1100 MBX De Luxe. Auch wenn nur knapp über 1.000 Stück davon produziert wurden, trug der 1100 MBX De Luxe zur Steigerung der Popularität der Marke ŠKODA in vielen anspruchsvollen ausländischen Märkten bei. Wie es in der spannenden Geschichte der ŠKODA Modelle weiterging, lässt sich in einer virtuellen Zeitreise durch das ŠKODA Museum in Mladá Boleslav erleben. 

1967 präsentierte ŠKODA die dynamischere Ausführung 1100 MBX De Luxe

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